Belgien: Suche nach Fourniret-Opfer

Auf der Suche nach einem Opfer des geständigen Serienmörders Michel Fourniret will die belgische Polizei einen Teich trocken legen. Sie hofft, die Leiche eines belgischen Au-pair-Mädchens zu finden, das der Franzose getötet haben soll.

Der Teich befinde sich einige Kilometer entfernt von dem Haus Fournirets in der Ortschaft Sart-Custinne in den belgischen Ardennen. Die Sucharbeiten sind für September geplant, vorher muss der Teich trockengelegt werden. Die Frau des Verdächtigen Frau beschuldigt ihren Mann, das Au-pair-Mädchen ermordet zu haben, er selbst bestreitet die Tat.

Es gebe „einige Indizien“, dass sich die Leiche in dem Teich befinden könnte, sagte der Staatsanwalt. Bereits zwei Mal hatten die Ermittler ohne Erfolg den Garten Fournirets durchsucht. Die Suche gilt einem Au-pair-Mädchen, das 1993 von der Familie Fourniret angestellt wurde und spurlos verschwand. Die Ermittler wissen bisher nur, dass das Mädchen ungefähr 16 Jahre alt, blond und französischsprachig war.

Fourniret war im Juni 2003 in Belgien festgenommen worden, nachdem ihm ein 13-jähriges Mädchen entkommen konnte. Als seine Frau gegenüber der belgischen Polizei ausgepackte, gestand der Waldarbeiter neun Morde. Sieben der Opfer waren Mädchen und junge Frauen. Die Polizei befürchtet allerdings weitere Verbrechen.

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