Beißkorbzwang für Bödele-Bestien

Ab sofort müssen die bissige Bulldogge und der Basset, die Ende Juni auf einer Bödele-Alm eine Kuhherde attackierten, ständig einen Beißkorb tragen.

Dies verordnete jetzt die Stadt Dornbirn.
Nur noch mit Beißkorb dürfen ab sofort die zwei gefährlichen Hunde an der Leine Gassi gehen, die auf dem Bödele Ende Juni eine weidende Kuhherde anfielen. Bei dieser blutigen Attacke zerfetzten die Hunde einer Kuh so den Euter, dass diese notgeschlachtet werden musste. Drei Kühe wurden am ganzen Körper zerbissen. Ein trächtiges Muttertier stieß sogar ihr Kalb ab.

Beißkorb plus Leine
Nun haben die Behörden reagiert und die 63-jährige Halterin der bissigen Bulldogge und des Basset dazu verdonnert, ihren Hunden in der Öffentlichkeit einen Beißkorb zu verpassen. Diese Maßnahme wurde von einem Hundesachverständigen und einem Tierpsychologen nach Prüfung der Sachlage angeordnet. Schon im Dezember vergangenen Jahres hatte die Stadt Dornbirn der Hundehalterin Leinenzwang und sichere Verwahrung für ihre Lieblinge aufgebrummt.

Verschärfte Auflagen
Aufgrund des Bödele-Vorfalls verschärfte man jetzt generell die Auflagen für die Haltung gefährlicher Hunde. Wer solche Tiere halten will, braucht eine Bewilligung von der Behörde und erhält einen Bescheid: Diese Bewilligung ist nun zeitlich befristet. Zudem müssen die Hunde zuhause so gesichert sein, dass sie weder Passanten noch Nachbarn angreifen können. Gassi gehen dürfen gefährliche Hunde nur noch mit Beißkorb und an der Leine.

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