Beiser Galvanik ist wieder aufgebaut

©Firmenstandort im Ortsteil Kommingen.
Die Firma Beiser Galvanik aus Götzis hat ihren Betrieb nach dem Großbrand am 6. Dezember 2018 wieder vollständig aufgebaut.

Einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Galvanikfirma Beiser, welche bis in die 1920er-Jahre zurückreicht, beginnen wir mit dem Umzug zum jetzigen Standort:

1968

verlegte die Firma Beiser ihren Firmensitz vom Dorf in den Götzner Ortsrand Kommingen. Im Laufe der Zeit spezialisierte sich Oskar Beiser auf die galvanische Oberflächenveredelung von Beschlägen. Bis heute ist dies auch der Hauptgeschäftszweig geblieben.

Ursprung im Zentrum von Götzis.

1993

Nach dem Tod von Oskar Beiser, übernahm dessen Sohn Jürgen die Geschäftsleitung. Mit der Einführung des Öko-Audits und der ISO-Zertifizierung des Unternehmens setzte er erste Zeichen einer neuen Ära in der Firmengeschichte.

2001

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage in den Bereichen vernickeln, verzinken, verzinnen, versilbern, brünieren und Aluminium passivieren wurde eine Erweiterung der Produktionsflächen notwendig. In einer Rekordbauzeit von 6 Monaten wurden 2001 der Sozialtrakt umgebaut, ein neues Bürogebäude und eine Produktionshalle mit Hochregallager errichtet.

2003 – erster Zuwachs

Die Galvanikabteilung der Rankweiler Firma Hirschmann wurde von Beiser, zusammen mit einigen ihrer Mitarbeitern, übernommen. Aufgrund wirtschaftlicher Probleme eines Galvanikbetriebes in Rankweil übernahm Beiser auch diesen im Jahr 2003 mit allen Mitarbeitern.

2012 – Schließung Werk II in Rankweil

Den Betrieb in Rankweil führte das Unternehmen bis zum Herbst 2012 als „Werk II“ weiter. Danach wurden die Mitarbeiter und Teile der Anlagen nach Götzis verlagert.

Am 6. Dezember 2018

kam es zu diesem, in anderen Beiträgen dokumentierten Großbrand an einer Produktionsanlage in unserem Neubau. Die Halle und drei Anlagen wurden durch den Brand zerstört. Dank der zahlreichen Einsatzkräfte aus der Kummenbergregion war es möglich noch größere Schäden zu verhindern.

2019

war der Beginn des Wiederaufbaues. Trotz der großen, durch den Brand verur-sachten Schäden haben wir uns dafür entschieden, unser Firmengebäude wieder aufzubauen und unseren Familienbetrieb auch weiterhin aufrechtzuerhalten.

2020

war es dann so weit und wir konnten in die neuen Büroräumlichkeiten einziehen. Als Büroraumreserve für eventuelle weitere Expansionen wurde – vorausschauend – ein drittes OG errichtet.

2021

zu Beginn des Jahres wurde die erste Trommelanlage im ersten Neubauschiff in Betrieb genommen. Die Anlage wurden vom Beiser-Team eigenständig entwickelt. Jahrzehnte an Erfahrung und Know-how flossen in die Planung und Umsetzung. Im Herbst erfolgte die Inbetriebnahme der zweiten Anlage in der neu errichteten Halle.

2022

kam es zum Abschluss der Wiederaufbauarbeiten und zur Inbetriebnahme der dritten Trommelanlage. Alle drei Neubauschiffe mit den neuen Anlagen wurden jeweils autonom in einem eigenen Brandabschnitt erstellt.

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