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Beim Martinifest die Liebe gefunden

„Es wob das Schicksal mir im Leben bunte Stunden und eine goldene Stunde, da ich dich gefunden“, so Siegfried Schett mit einem liebevollen Blick auf seine Resi.
„Es wob das Schicksal mir im Leben bunte Stunden und eine goldene Stunde, da ich dich gefunden“, so Siegfried Schett mit einem liebevollen Blick auf seine Resi. ©Privat/Karin Lässer
Der letzte Tanz beim Martinifest 1963 war für Theresia Waibel und Siegfried Schett der erste Tanz in eine gemeinsame Zukunft.
Goldene Hochzeit

Ein Jahr zuvor hatte Siegfried St. Jakob im Defereggental verlassen, wo er mit acht Geschwistern aufwuchs. „Meine Mutter hat geschmuggelt, damit wir Kinder zu essen hatten“, erinnert er sich. Fünf Jahre half er auf einer Alpe und durfte dann in die Handwebschul in Imst. In Kufstein beendete er seine Lehre und das Bundesheer. „Ein Kollege hat mich motiviert ins Ländle zu kommen. Bei F. M. Hämmerle habe ich als Weber angefangen. Nach zweieinhalb Jahren war ich Gehilfe und nach vier Jahren Webermeister bis zur Pensionierung 30 Jahre später“, so der Jubilar stolz. Zwölf Verbesserungsvorschläge sind bei F. M. Hämmerle gut angekommen.

 

Gut aufgenommen

Zwei Tage nach dem Tanzabend fuhr er zu Resi nach Lustenau. Sie war an diesem Tag krank und er für ihre sechs Geschwister eine Sensation. Alle kamen wundern, wer denn da nach der Schwester fragt. Er hinterließ bei ihrer Familie, die eine Gärtnerei führte, einen so guten Eindruck, dass für ihn am darauffolgenden Samstag ein Geburtstagsfest ausgerichtet wurde.

 

Schreck am Hochzeitstag

Drei Jahre später, 9. September 1966, gaben sich Resi und Siegfried im Lustenauer Standesamt das Jawort. „Mit geschwollener Lippe und Schmerzen hat er mich am 10. September in der Kirche Dornbirn-Schoren zum Traualtar geführt“, berichtet die Jubilarin, „er ist am Tag zuvor mit dem Roller gestürzt. Nach einem wunderschönen Hochzeitsfest im Schwanen sind wir mit Schwagers Auto in die Flitterwochen nach Salzburg, Wien und Graz gefahren.“ Neun Monate später begrüßten sie voller Freude Sohn Martin in ihre erste winzige Wohnung ohne WC und Bad in der Müllerstraße. 1970 war das Haus in Grünau fertig und 14 Tage später stellte sich Tochter Elisabeth ein, die behaupten kann, am Hausbau mitgeholfen zu haben. Theresia arbeitete fünf Jahre bei F. M. Hämmerle in der Zettlerei bis Martin schulpflichtig wurde, dann blieb sie zu Hause. Dreieinhalb Jahren nach Elisabeth kam Hannes und sieben Jahre später Reinhard dazu.

 

Viele Hobbys

Die Frauenrunde Rohrbach unterstützt Theresia seit 45 Jahre und zehn Jahre war sie Pfarrgemeinderätin. 50 Paar von ihr gestrickte Socken finden in der Familie und beim Pfarrbasar reißenden Absatz und jeden Frühling ist sie in der Gärtnerei ihres Bruders in Mäder Beraterin und Verkäuferin für Balkonblumen. 20 Jahre Ortler Schuhplattlerverein, fünf Jahre Steirerverein, 1979 Gründungsmitglied und 25 Jahre Mitglied der Rohrbacher Musik, jeweils sechs Jahre Seniorenmusik Hatlerdorf, Bauernkapelle Dornbirn und Schwarzacher Dorfmusikanten füllten Siegfrieds Freizeit. Dazwischen leitete er im Verein der Osttiroler acht Jahre einen Schuhplattlergruppe und spielt seit 21 Jahren bei der Alphorngruppe Bergecho Dornbirn. Er tanzt und singt gerne, fährt Ski, wandert und schwimmt im Pool hinterm Haus und die Blumen freuen sich auch über seine Zuwendung.

 

Reiselustig

Seit 26 Jahren wohnt Sohn Martin in Australien, fünfmal besuchte ihn das Paar. Moskau, Rom, Griechenland, die Türkei und die Jersey Inseln wurden besichtigt. Heute genießen beide die Ruhe zu Hause, machen ab und zu Ausflüge und freuen sich über die Sonntagnachmittagsbesuche der Kinder und sechs, bald sieben, Enkel.

Beiden geht es sehr gut und sie freuen sich auf das große Fest im Dezember im Färbers in Dornbirn mit allen Kindern, Schwiegerkindern und Enkeln.

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