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Beibehaltung der "Vorarlberger Herbstferien"

Die in Vorarlberg im vergangenen Jahr eingeführten Herbstferien werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft beibehalten. "Die Erfahrungen sind überwiegend positiv", urteilte der Vorarlberger Schul-Landesrat Siegi Stemer.

Nach den diesjährigen Herbstferien (24. Oktober bis 2. November) werde im Bildungsforum über die Fortführung beraten, so Stemer. Eine endgültige Entscheidung soll bis spätestens Jahresende fallen.

Die Regelung ist dieselbe wie im Vorjahr, als das Herbstferien-Pilotprojekt gestartet wurde. Von 24. Oktober bis 2. November bleiben in Vorarlberg die Pflicht- und weiterführenden Schulen (Berufsschulen ausgenommen) geschlossen. Möglich wird dies durch die Bündelung schulautonomer Tage, außerdem müssen die Kinder und Jugendlichen im Ländle – anders als ihre Kollegen in den anderen Bundesländern – an den Dienstagen nach Ostern und Pfingsten die Schulbank drücken. Den Schulen verbleiben drei schulautonome Tage zur freien Verfügung.

Die Herbstferien würden zwar nicht auf ungeteilte Zustimmung stoßen, bekannte der Schul-Landesrat. Es bestehe aber große Einigkeit darüber, „dass die Regelung mit den Herbstferien jedenfalls besser ist als das vorherige Chaos mit den schulautonomen Tagen“. Die Zerstückelung der schulautonomen Tage habe es mit sich gebracht, dass in Mehrkinderfamilien oftmals für jedes der Kinder eine andere Regelung gegolten habe. Mit den Herbstferien sei dieser Missstand beseitigt.

Nach Angaben von Stemer werden die Erfahrungen mit den Herbstferien nach dem 2. November im Vorarlberger Bildungsforum diskutiert, dem die Elternvereine, die Lehrer-Personalvertretungen sowie die Schülervertretungen der mittleren und höheren Schulen angehören. Die Fortsetzung der Herbstferien ist dabei laut Stemer „relativ sicher“. Bis längstens Jahresende soll eine definitive Entscheidung fallen.

Auch bei den Sommerferien dürfte alles beim Alten bleiben. Stemer war zu Schulbeginn für eine Verkürzung der Sommerferien um eine Woche im Rahmen einer generellen Neuordnung der Ferieneinteilung eingetreten. „Dafür ist ein gemeinsamer Konsens eher noch nicht zu finden“, sagte Stemer. Während der Landesverband der Elternvereine sich sehr für eine einwöchige Abkürzung der Sommerferien aussprechen würde, seien Land- und Alpwirtschaft sowie die Schülervertreter der höheren Schulen strikt dagegen.

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