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Bei Schulreife Maßstab verschärfen

Das Land Vorarlberg wird bei der Schulreife in Bezug auf die Deutschkenntnisse künftig einen strengeren Maßstab anlegen. Eltern sollen stärker in die Integration miteingebunden werden.

Damit soll eine stärkere Einbindung der Eltern von Migranten-Kindern in die Integration erreicht werden, erklärten am Dienstag der Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) und Schul-Landesrat Siegi Stemer (V) im Anschluss an die Regierungssitzung. „Die Mitwirkung der Migranten wird in den nächsten Jahren stärker einzufordern sein“, betonte Sausgruber.

Der strengere Maßstab bei der Schulreife ist laut Sausgruber eine direkte Konsequenz aus dem aktuellen Integrationsbericht des Landes, der von der Vorarlberger Landesregierung in Auftrag gegeben und vor rund zwei Wochen präsentiert worden war. Weitere konkrete Maßnahmen zu einer verbesserten Integration gebe es derzeit nicht. „Der Ansatz ist die Schulreife“, sagte Sausgruber.

Der Landeshauptmann wiederholte die beiden Schwerpunkte, die Vorarlberg bei der Integration setze: Zum einen stehe das Erlernen der deutschen Sprache im Mittelpunkt, zum anderen der Respekt vor der österreichischen Rechtsordnung einschließlich der Verfassung und ihrer Werte. „Das Angebot ist die eine Seite, die Mitwirkung der Eltern und Migranten-Verbände die andere Seite. Es braucht beides, damit es funktioniert“, sagte Sausgruber.

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