Bei Hebung des Generika-Anteils im Soll

Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) und Ärztekammer liegen bei der Hebung des Generika-Anteils bei den verschriebenen Medikamenten im Plansoll. Was ist das?

Das berichtete am Freitag VGKK-Obmann Manfred Brunner in einer Aussendung. Die vorgesehene jährliche dreiprozentige Steigerung des Anteils der Verordnungen von inhaltsgleichen und billigeren Nachbaupräparaten anstelle von teuren Originalpräparaten werde eingehalten.

Mit einem Generika-Anteil von knapp 16 Prozent liege Vorarlberg im Bundesländervergleich aber noch etwas zurück, so Brunner. Bundesweit betrug der prozentuelle Generika-Anteil an den Gesamtverordnungen im ersten Quartal 2006 18,42 Prozent, bei der VGKK lag dieser Anteil erst bei 15,75 Prozent. „Es gibt keinen Grund, sich auszuruhen“, sagte der VGKK-Obmann.

Das theoretische Einsparungspotenzial in Vorarlberg im ersten Quartal 2006 – wenn sämtliche Originalpräparate durch Generika ersetzt worden wären – bezifferte Brunner mit 500.000 Euro. Nach Angaben von Brunner erhalten die nicht im Plan liegenden Ärzte von der VGKK Informationen über brach liegende Potenziale und entsprechende Beratungshilfe, damit sie die Vorgaben einhalten können.

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