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Bei Anne Will: Sebastian Kurz führt den deutschen Justizminister vor

©Anne Will
Bei Anne Will diskutierte Sebastian Kurz mit dem deutschen Justizminister über die Flüchtlingskrise und die österreichische Obergrenze. Dabei ließ der 30-Jährige den Deutschen ziemlich alt aussehen und dafür erhielt er auch viel Beifall im Netz.

Am meisten Beifall hat der deutsche Justizminister Heiko Maas bei Anne Will von seinem eigenen Sprecher erhallten. Nach dem dritten Mal sagt die Moderatorin: „Wir begrüßen auch den Sprecher von Heiko Maas, der hier immer ganz besonders laut klatscht.“

Für den Auftritt wird Heiko Maas derzeit auch in den deutschen Medien heftig kritisiert. “Es gibt in seinem Fall auch nicht viel zu beklatschen, sondern zu bezeugen, wie der Vertreter einer Bundesregierung, die ihre Flüchtlingspolitik als alternativlos ausgibt und sich dabei doch die größten Sprünge erlaubt, neben dem Außenminister von Österreich, Sebastian Kurz, wie ein Schuljunge aussieht”, schreibt Journalist Michael Hainfeld in der FAZ.

Im Gegensatz zu Johanna Mikl-Leitner bei “Hart aber fair” konnte Kurz eine gute Figur machen. Der österreichische Außenminister verteidigte die Schließung der Balkanroute. Staaten wie Österreich, Deutschland oder Schweden könnten nicht alle Menschen aufnehmen, die hierher kommen wollen, sagte der ÖVP-Politiker in der ARD-Sendung “Anne Will”. Zu den Migranten an der mazedonischen Grenze sagte er, sie könnten Schutz auch im EU-Staat Griechenland suchen. Griechenland habe pro Kopf gerechnet weit weniger Flüchtlinge im Land als etwa Österreich und könne zudem bald mit massiver EU-Unterstützung rechnen.

Im Netz hatte Sebastian Kurz die Nase klar vorne. Für den österreichischen Außenminister gab es mehr positive Reaktionen als negative. Bei Maas hingegen bestimmte der peinliche “Klatsch-Auftritt” seines Sprechers für die meisten Kommentare.

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