Behinderter Bursche stürzte in Wildbach

Angstvolle Minuten hat ein 16-jähriger, geistig behinderter Bursche aus Bayern am Samstagabend im Kleinwalsertal erlebt. Er war in einen stark Wasser führenden Wildbach gestürzt und von den Fluten mitgerissen worden.

Nach 20 Minuten wurde er von den Einsatzkräften auf einer Sandinsel entdeckt und geborgen. Der Bursche war leicht verletzt und unterkühlt.

Eine Gruppe geistig behinderter Personen aus Günzburg in Bayern, die im Kleinwalsertal Ferien verbringt, hatte gemeinsam mit ihren Betreuern am Freitagabend eine Wanderung in das Gebiet Hirschegg-Nebenwasser unternommen. Unbemerkt begab sich der 16 Jahre alte Schützling gegen 18.30 Uhr an das Ufer der zu diesem Zeitpunkt stark Wasser führenden Breitach. Er rutschte aus und stürzte in den ca. 1,5 Meter hohen Wildbach. Eine Begleiterin sprang sofort nach, konnte den Burschen auf Grund der starken Strömung aber nicht mehr greifen. Er trieb im etwa zehn Grad kalten Wasser ab und geriet außer Sichtweite der Jugendgruppe.

Mit dem Mobiltelefon eines Passanten alarmierten die Betreuer die Rettungskräfte im Kleinwalsertal. Nach ca. 20 Minuten erblickte die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christophorus 8“ den Vermissten etwa 300 Meter von der Unglücksstelle entfernt stehend auf einer Sandinsel im Bachbett. Ein Flugretter seilte sich zu dem Verunglückten ab und hievte ihn in den Hubschrauber. Der 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen sowie eine Unterkühlung und wurde in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen.

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