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Behindertenfahrdienst: Neuregelung läuft zäh

Es stünde alles bereit, nur scheint das ehrenamtliche Konzept nicht aufzugehen.
Es stünde alles bereit, nur scheint das ehrenamtliche Konzept nicht aufzugehen. ©VN (Symbolbild)
Groß war die Empörung, als das Rote Kreuz im heurigen Sommer den seit 30 Jahren bestehenden Behindertenfahrdienst auf Montag bis Samstag von 7 bis 19 Uhr einschränkte. Außerhalb dieser Zeiten sollen Ehrenamtliche übernehmen - aber das Interesse ist mäßig.

Bis Sommer 2013 standen fünf Fahrzeuge täglich von 7 bis 23 Uhr im Einsatz. Vertreter von Behindertenorganisationen taten ihren Unmut kund. Parteiensprecher echauffierten sich, und auch Gesundheitslandesrat Dr. Christian Bernhard zeigte wenig Freude mit dieser Maßnahme. Schließlich führten Gespräche dazu, das Angebot neu zu organisieren.

Mäßiges Interesse

Außerhalb der obligaten Dienstzeiten sollen Freiwillige den Dienst aufrechterhalten. Doch das Konzept kommt nicht in Fahrt. Die Rekrutierung von ehrenamtlichen Chauffeuren erweist sich als mühsam. „Das Interesse ist mäßig“, bestätigen Karin Stöckler vom Zivilinvalidenverband und Rotkreuz-Direktor Roland Gozzi unisono.

Nur die Fahrer fehlen

Dabei steht der Plan schon. Das Rote Kreuz stellt die Autos zur Verfügung und sorgt für die Einschulung der Fahrer. Gibt es nach 19 Uhr Bedarf an einer Fahrt, kann das Behindertenfahrzeug beim Roten Kreuz geordert werden. Nur die nötigen Fahrer finden sich nicht. Beim Zivilinvalidenverband haben sich trotz Werbung in der Monats- und österreichweiten Mitgliederzeitung bislang nur zwei Personen gemeldet.

Wie ernst es ihnen ist, weiß Karin Stöckler allerdings nicht. Sie versteht, dass Abend- und Sonntagseinsätze nicht jedermanns Sache sind. „Aber gerade beim Behindertenfahrdienst wäre Beständigkeit wichtig“, meint Stöckler. Auch Roland Gozzi hat „herumgefragt“ und wenigstens zwei Interessenten aufgetan, die bereit wären, sich schulen zu lassen. Er rechnet jedoch, dass es bis zur angestrebten Lösung noch länger dauert. Bis dahin bleibt das geltende System im Dienst. (VN/Marlies Mohr)

 

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