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Behinderte stundenlang vergewaltigt

Martyrium für ein behindertes Mädchen in Bludenz. Ein mehrfach vorbestrafter Täter hielt die 18-Jährige stundenlang gefangen, vergewaltigte sie wiederholt.

Seit Monaten lauerte der 45-jährige Türke dem Mädchen in Bludenz immer wieder auf. Er ist mehrfach vorbestraft, steht vor der Abschiebung. Trotzdem ließ er das geistig behinderte Mädchen nicht in Ruhe. Immer wieder passte er sie ab, missbrauchte sie für perverse Sexspiele.

Tatort Bahnhofs-WC
Die 18-Jährige wohnt in Nenzing und arbeitet in der Beschützenden Werkstätte in Schruns. Deshalb ist sie ständig mit der Montafonerbahn unterwegs. „Das dürfte der Täter ausgenützt haben“, bestätigt die Bludenzer Gendarmerie auf „VN“-Anfrage. „Immer wieder passte er sie am Bahnhof ab“, schildern die Fahnder. Einmal soll der Täter das wehrlose Mädchen sogar auf der Bahnhofstoilette missbraucht haben. Damit nicht genug. Ein andermal überredete er das behinderte Mädchen, mit ihm etwas trinken zu gehen. Bei dieser Gelegenheit bot der arbeitslose Türke einem Landsmann das Mädchen für Sexspiele an. Dieser willigte ein. „Das Trio fuhr in die Wohnung des Verdächtigen“, sagen die Kriminalisten. Dort soll die Behinderte von beiden Männern zum Sex gezwungen worden sein.

Gefesselt und geschlagen
Danach schleppte der Türke das misshandelte Mädchen zu sich nach Hause. „Nach eigenen Angaben wurde sie dort geschlagen und gefesselt“, so die Fahnder. Schürfwunden an den Händen, blaue Flecken am ganzen Körper belegen die Aussagen. Dann muss die Behinderte durch die Hölle gegangen sein. Stundenlang soll sie vom Täter misshandelt und mehrfach vergewaltigt worden sein. Erst als er im Alkoholrausch einschlief, hatte das Martyrium ein Ende.

Taxifahrer fand Opfer
Völlig verängstigt und verzweifelt gelang dem Opfer die Flucht. Nur mit einem T-Shirt bekleidet, konnte das Mädchen aus der Wohnung des Türken schleichen, irrte verstört in der Alpenstadt umher. Bis ein Taxifahrer sie fand und sofort Alarm schlug. Nach umfangreichen Ermittlungen führte das Mädchen die Fahnder schließlich auf die Spur des mehrfach vorbestraften Sextäters. „Er streitet alles ab. Dennoch wurde er wegen Schändung und Vergewaltigung angezeigt und sitzt mittlerweile in U-Haft“, so die Kriminalisten abschließend.

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