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"Behandlung lohnt sich"

Anlässlich des jährlich stattfindenden Weltdrogentages am 26. Juni startet das UNODC (United Nations – Office on Drugs and Crime) mit seiner Kampagne "Drogen: Behandlung lohnt sich".

Das Ziel der Kampagne ist, den Wert und die Wirksamkeit der Behandlung von Drogenabhängigen hervorzuheben und dies sowohl drogenabhängigen Menschen als auch einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen.

Auch wenn die ganze Kampagne auf den ersten Blick doch sehr hölzern und “basisfern” wirkt, ist es für Gesundheitslandesrat Hans-Peter Bischof ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. “Die UN-Drogenpolitik hat sich unter dem Einfluss der USA sehr auf polizeistaatliche Maßnahmen konzentriert. Dieser Bereich wird auch heute noch von der UNO stark überbetont. Daher sind solche zarten Bestrebungen, die den Gesundheits- und Behandlungsaspekt aufwerten, aus meiner Sicht sehr zu begrüßen. Auch wenn mich die Art und Weise der Kampagne sehr an die Zeit der 80er Jahre erinnert.”

Vorarlberg sei durch die verfolgte Drogenpolitik und vor allem durch die klaren Konzepte schon wesentlich tiefer in diesem präventiven und gesundheitsbezogenen Ansatz, so Landesrat Bischof: “Der neu aufgelegte Wegweiser für Drogenfragen soll gerade in dieser Hinsicht allen Betroffenen helfen, die Behandlungsmöglichkeiten und Institutionen leichter zu finden.”

“Gesundes Augenmaß”

Landesrat Bischof ergänzt: “Dies zeigt mir auch immer, dass wir mit unserer Politik des ‘gesunden Augenmaßes’ im Drogenbereich auf dem richtigen Weg sind, in dem wir neben den notwendigen Exekutivmaßnahmen über ein breites und kundenorientiertes Behandlungsangebot verfügen.”

Der Weltdrogentag findet jedes Jahr zum Gedenken an den 26. Juni 1987 statt, jenes Datum, an dem die gemeinsame UN-Erklärung bei der “Internationalen Konferenz gegen Drogemissbrauch und unerlaubten Drogehandelns” unterzeichnet wurde.

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