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Begegnung im Möbelhaus

„Die Produkte haben eine ganz besondere Ausstrahlung und Symbolik und sind einfach ausdrucksstärker als gekaufte Dekorationsartikel“, so der Leiter bei Weilermöbel.

Bereits Anfang des Jahres beauftragte die Firma Weiler Möbel die Beschützende Werkstätte Montafon der Caritas mit der Herstellung von besonderen Dekorationsartikeln. Das Ergebnis ist nun bei Weiler Möbel zu sehen.

Mit Begeisterung arbeiten die Menschen mit Behinderung bereits seit Monaten an dem Auftrag. Es wurde gemalt, getöpfert und gestaltet, so entstanden zum Beispiel originelle Karotten aus Papiermasché, Produkte aus Holz und Keramik, sowie Karten zu verschiedenen Anlässen und schöne Bilder. Irmgard Müller, Leiterin der Beschützenden Werkstätte Montafon: „Diese Aktion ist für uns eine tolle Gelegenheit, hinaus zu gehen und unsere Produkte zu präsentieren. Die beiden Tage, an denen die Menschen mit Behinderung bei Weilermöbel zu Gast sind, sind sowohl für die Angestellten von Weiler Möbel als auch für die Menschen mit Behinderung ein besonderes Erlebnis, aber auch eine Herausforderung.“

Handwerk „live“

Die einzigartigen Dekorationsstücke können aber von den Besuchern nicht nur bestaunt, sondern gleich auch vor Ort gekauft werden. Und am Donnerstag und Freitag werden je sieben Menschen mit Behinderung im Möbelhaus malen und zeichnen, Karten bedrucken und mit Holz arbeiten. Irmgard Müller: „Das bietet den KundInnen die Möglichkeit, die Herstellung der ausgestellten Produkte „live“ mitzuerleben und mit Menschen mit Behinderung in Kontakt zu treten.“

Ein Höhepunkt dieser Tage wird sicherlich das Malen eines großen Bildes werden. Menschen mit Behinderung und die Mitarbeiter des Möbelhauses malen gemeinsam ein großes Bild, das dann für einige Zeit im Möbelhaus ausgestellt wird. Udo Nicolussi: „Das Bild soll eine Erinnerung an drei aufregende Tage sein! Eine Zeit, die allen gut tun wird und in der alles möglich ist.“

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