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Bedingungen für Früherziehung fixiert

Derzeit besuchen 569 Kinder einen Kindergarten in Lustenau.
Derzeit besuchen 569 Kinder einen Kindergarten in Lustenau. ©Ferdinand Ortner

Lustenau. GR Ernst Hagen, der neue Bildungsreferent der Marktgemeinde Lustenau, sieht in den nächsten Jahren als eine große Herausforderung, die bekannt hohen infrastrukturellen Standards in Kindergärten und Pflichtschulen zu erhalten und möglichst noch auszubauen.

“Durch gesetzliche Vorgaben, wie die Schaffung der Möglichkeit, bereits Dreijährige in den öffentlichen Kindergarten zu schicken, und die Reduzierung der Gruppengrößen, stoßen wir in Lustenau in einigen der Kindergärten an räumliche Grenzen”, stellt GR Hagen fest. Sehr akut ist derzeit der Raummangel im Kindergarten “Brändle”, wie Kindergartenleiterin Kerstin Lorenz auf Anfrage bestätigt. “In diesem Kindergarten wird ab kommenden Herbst eine zusätzliche Gruppe zu führen sein. Eine notwendige Erweiterung des Platzangebotes ist bereits beschlossen. Dabei ist eine Übergangslösung vorgesehen”, so der Bildungsreferent. Er verweist auch auf das Bemühen des Hochbauamtes, einen entsprechenden Anbau an den bestehenden Baukörper zu planen.

Doppelter Bedarf

Im Kindergartenjahr 2010/2011 können in Lus-tenau knapp über 20 Prozent der Dreijährigen (ca. 50 Kinder) in den Kindergärten aufgenommen werden. “Da derzeit der Bedarf für Dreijährige doppelt gegeben ist, sind wir froh, dass das Betreuungsangebot durch private Spielgruppen und Kinderbetreuungseinrichtungen gut ausgebaut ist. Dennoch werden wir versuchen, für die Kleinen die Kapazität in den zehn öffentlichen Kindergärten der Gemeinde auch durch kreative Lösungen zu erhöhen”, versichert GR Hagen. “Die Bildungsabteilung denkt zum Beispiel an das erfolgreiche Modell eines Waldkindergartens”, weiß die zuständige Abteilungsleiterin Mag. Michaela Wolf zu berichten und erhofft sich als Nebeneffekt eine leichte Entspannung des Raummangels an verschiedenen Kindergärten. “Der Waldkindergarten ist wie ein ganz normaler Kindergarten, nur dass alles draußen stattfindet. Bei ganz extremer Witterung wird eine Schutzunterkunft aufgesucht.”

Gute Arbeitsbedingungen

“Wir werden bestrebt sein, die guten Arbeitsbedingungen für die sehr engagierten Kindergartenpädagoginnen zu sichern, und sie – wo notwendig – zukunftsorientiert zu verbessern”, nennt der Bildungsreferent als eine seiner wichtigsten Aufgaben in der kommunalen Bildungspolitik. Derzeit besuchen insgesamt 569 Kinder (74 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen) in 28 Gruppen einen Kindergarten. Die entsprechenden Zahlen lauten: 279 Fünfjährige und 239 Vierjährige (jeweils 98 Prozent!) und 51 Dreijährige (22 Prozent).

Text: Ferdinand Ortner

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