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Beach-Turnier der Superlative

Klagenfurt sprengt wieder einmal alle Grenzen. Beim mit 560.000 Euro dotierten, letzten Beach-Volleyball-Grand-Slam-Turnier der Saison zeichnet sich ein Turnier der Superlative ab, über 100.000 Zuschauer werden erwartet.

Österreichs Duos wollen mit dem erstmaligen Einzug ins Halbfinale ebenfalls neue Sphären erreichen. Einzige Sorge ist das Schlechtwetter.

Was an sich untypisch ist für Klagenfurt, wo bisher fast stets Prachtwetter geherrscht hat, und die Party der Beach-Fans im 10.000 Zuschauer fassenden Mega-Stadion im Strandbad immer zu einem Riesenfest gemacht hat. „Als ich die Wetternachrichten gehört habe, dachte ich, ich müsste mit Ski und Moonboots anrücken“, scherzte der unermüdliche Veranstalter Hannes Jagerhofer am Dienstag. Am Starttag am Mittwoch soll es in Strömen regnen, danach aber wieder sonnig werden.

Ob Regen oder nicht, Österreichs Beach-Duos haben ein großes Ziel: Erstmals in Klagenfurt das Halbfinale zu erreichen und damit am finalen Sonntag auch noch am Centercourt aktiv zu sein. Allerdings ist das Feld durch die vielen Wechsel in den Besetzungen so ausgeglichen wie noch nie zuvor, zu den dominierenden Brasilianer haben deutsche und schweizerische Paarungen aufgeschlossen. „Jeder kann jeden ärgern“, weiß auch Nik Berger. Wir werden jedenfalls alles tun, um auch am Sonntag noch im Geschäft zu sein. Wir hatten bisher hier immer enge Partien, vielleicht geht es ja diesmal zu unseren Gunsten aus.“ Berger/Doppler hatten und haben immer noch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, deshalb stehen heuer auf der FIVB-World Tour auch nur drei Top-Ten-Ergebnisse zu Buche. Doppler musste im Vorjahr in Klagenfurt und danach bei Olympia wegen seiner Knieverletzung überhaupt passen.

Auch Robert Nowotny/Peter Gartmayr sind heuer noch nicht so richtig in Schwung gekommen, bei den Damen tragen Sara Montagnolli und Sabine Swoboda die rot-weiß-roten Hoffnungen.

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