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Bayern: Streiks gehen weiter

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Bayern streiken am Donnerstag weiter. In den Uni-Kliniken Würzburg, Erlangen und den beiden Münchner Kliniken sind die Beschäftigen weiterhin im Ausstand.

Auch zahlreiche Autobahn- und Straßenmeistereien des Freistaates setzten den Streik fort. „Wenn die auf Zeit spielen, können wir das auch“, sagte eine ver.di-Sprecherin am Donnerstag.

Streikende aus Kliniken und staatlichen Theatern wollen sich am Donnerstag zu einer Kundgebung vor dem Münchner Klinikum rechts der Isar versammeln. Dort wird auch der Landeschef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Fritz Schösser, erwartet. Beschäftigte der Autobahn- und Straßenmeistereien treffen sich in Ampfing zu einer Streikversammlung. Rund 1000 Beschäftigte in Bayern sollen am Mittwoch, dem zehnten Tag des Streiks, ihre Arbeit niedergelegt haben, teilte ver.di mit.

Die Bundesländer als Arbeitgeber und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nehmen in Stuttgart ihre Verhandlungen zur Lösung des Tarifkonflikts wieder auf. Im Mittelpunkt stehen Gespräche über längere Arbeitszeiten für die 220.000 Beschäftigten der Kommunen in Baden-Württemberg. Am Mittwoch hatten insgesamt mehr als 35.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in neun Bundesländern die Arbeit niedergelegt.

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