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Bayern-Selbstfaller als einzige Gefahr

Es bedürfte eines Selbstfallers ungeahnter Größe. Bayern München geht am Mittwoch (20.45 Uhr) mit einem komfortablen 3:1-Vorsprung ins Achtelfinal-Rückspiel der Fußball-Champions-Legaue zu Hause gegen Arsenal. Die Engländer glauben zwar an ihre Minichance, bräuchten für das "Wunder von München" aber zumindest drei Tore. Die hat in dieser Saison in der Allianz-Arena noch kein Team geschossen.
Bayern vs. Arsenal (20.45 Uhr)
Malaga vs. Porto (20.45 Uhr)

Alles spricht für den Vorjahresfinalisten. Noch nie in der Champions-League-Geschichte hat ein Team einen Zwei-Tore-Rückstand aus einem Heimspiel aufgeholt. Dazu haben die Münchner in der Königsklasse zu Hause noch nie 1:3 oder höher verloren.

Bayern erwarten offensives Arsenal

ÖFB-Jungstar David Alaba wird es als Linksverteidiger wohl hauptsächlich mit Theo Walcott zu tun bekommen, sein Vordermann Franck Ribery fällt allerdings mit einer Bänderdehnung im Knöchel aus. Mit Arjen Robben wartet hochklassiger Ersatz. Bastian Schweingsteiger und Jerome Boateng fehlen gesperrt. Dennoch rechnet der überlegene deutsche Tabellenführer mit dem dritten Viertelfinaleinzug in den vergangenen vier Jahren. “Ich kenne und schätze Arsene Wenger. Deshalb weiß ich, dass Arsenal alles versuchen wird”, warnte Trainer Jupp Heynckes aber.

Tatsächlich dürfte der Arsenal-Trainer eine sehr offensive Formation aufs Feld schicken – obwohl Spielmacher Jack Wilshere und wahrscheinlich auch Ex-Bayern-Stürmer Lukas Podolski mit Knöchelproblemen ausfallen. “Ja, die Chance ist klein. Aber die Chance ist da, das Unmögliche möglich zu machen”, meinte Wenger.

Porto gegen Malaga heiß auf den Sieg

Auch aus Spanien hat es vorerst nur Rekordsieger Real Madrid in die Runde der letzten acht geschafft. Will Malaga am Mittwoch folgen, bedarf es zumindest eines Heimsieges gegen den FC Porto. Die Portugiesen hatten das Hinspiel mit 1:0 für sich entschieden. “Die Spieler, die Mitarbeiter und jeder sonst weiß, dass das die wichtigste Partie in der Geschichte Malagas ist”, versicherte der in Porto geborene Mittelfeldspieler Duda.

Porto will einen Erfolgslauf wie zuletzt 2004 hinlegen. “Wir haben alle das Ziel, die Champions League zu gewinnen”, versicherte Spielmacher Joao Moutinho, der im Hinspiel den einzigen Treffer erzielt hatte. Der Schlüsselspieler war zuletzt angeschlagen, sollte aber zur Verfügung stehen. Der portugiesische Meister will trotz der Führung angreifen.

(APA)

 

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