Bauwirtschaft will schnelle Umsetzung der Konjunkturpakete

Zürs - Die Branche spüre derzeit noch nichts davon, dabei müssten die Maßnahmen der Regierung "so schnell wie nur möglich" umgesetzt werden, so Franz Drexel, Innungsmeister der Vorarlberger Bauwirtschaft bei der alljährlichen Baustudienwoche in Zürs am Arlberg.

Dann “wird sich die Branche langfristig, das heißt ab Mitte 2009, wieder erholen”, erklärte Drexel.

Die Bauwirtschaft sieht besonders das erste Halbjahr 2009 wenig optimistisch. Auftragsrückgänge von bis zu 20 Prozent werden befürchtet. 82 Prozent der Vorarlberger Bauunternehmen erwarten eine Verschlechterung der Auftragslage im Wohnbau, im Gewerbe- und Industriebau rechneten 70 Prozent mit einem Auftragsrückgang. Die Konjunkturpakete würden daher sehr positiv gesehen, da sie die Branche langfristig beleben werden. Darin sei man sich einig, so Drexel.

Rund 80 Vertreter aus dem österreichischen Baugeschäft haben sich für die 38. Baustudienwoche von 11. bis 16. Jänner angemeldet. Zur Sprache kommen bei der Tagung vor allem betriebswirtschaftliche Themen. Die Universitätsprofessoren Detlef Heck und Andreas Kropik referieren über “Risikomanagement in der Bauwirtschaft” und “Kalkulationsrisiko vs. Beschreibungsrisiko”. Rechtsanwalt Georg Mandl wird in seinem Vortrag über neue Baurechtsvorschriften informieren. Zum Abschluss erwartet die Teilnehmer am 16. Jänner eine Diskussion zur aktuellen Situation der Branche mit Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel, dem Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber sowie weiteren politischen Vertretern.

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