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Bauunternehmen erhöhten ihren Produktionswert 2008 kräftig

Wien - Die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen haben ihren Produktionswert 2008 gegenüber dem Jahr davor um 12,9 Prozent auf rund 16,3 Mrd. Euro gesteigert, geht aus Berechnungen der Statistik Austria hervor.

Die Produktion nach Bausparten entwickelte sich sowohl im Hochbau (+5,0 Prozent) als auch im Tiefbau (+24,7 Prozent) positiv. Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt. Der Anstieg im Hochbau resultiert den Angaben zufolge aus der positiven Entwicklung der Sparten Industrie- und Ingenieurbau (+17,7 Prozent), Wohnungs- und Siedlungsbau (+11,8 Prozent) sowie Adaptierungsarbeiten im Hochbau (+7,1 Prozent). Deutlich rückläufig entwickelte sich die Produktion im sonstigen Hochbau (-9,9 Prozent).

Für die insgesamt positive Entwicklung der Gesamtsparte zeichneten im Tiefbau die Bausparten Wasserbau (+625,0 Prozent), Brücken- und Hochstraßenbau (+85,7 Prozent), Bau von Straßen (+26,2 Prozent), Tunnelbau (+21,4 Prozent), Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (+14,0 Prozent) sowie der Bau von Bahnverkehrsstrecken (+7,4 Prozent) verantwortlich. Leicht dämpfend wirkte hier nur die Sparte sonstiger Tiefbau (-2,3 Prozent).

Im öffentlichen Sektor stieg der Produktionswert der Bautätigkeit 2008 um rund ein Fünftel (21,8 Prozent) auf 6,3 Mrd. Euro.

Die Auftragsbestände der österreichischen Bauunternehmen (ohne Baunebengewerbe) erhöhten sich per Ende Dezember 2008 gegenüber dem Vorjahresstichtag um 2 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro. Dickere Auftragspolster wiesen Kärnten (+53,5 Prozent), das Burgenland (+34,6 Prozent), Salzburg (+29,7 Prozent), Oberösterreich (+11,4 Prozent), Vorarlberg (+2,9 Prozent) und die Steiermark (+1,4 Prozent) auf, rückläufig waren die Bestände in Wien (-3,8 Prozent), Niederösterreich (-5,3 Prozent) und Tirol (-27,5 Prozent).

Im Tiefbau, der mit 54,8 Prozent (absolut 3,5 Mrd. Euro) den größten Anteil des gesamten Auftragspolsters stellte, nahm der Auftragsbestand zum Jahresultimo um 7,8 Prozent zu. Für diesen positiven Trend sorgten die Teilsparten Rohrleitungs-, Brunnen und Kläranlagenbau (+68,0 Prozent), Bau von Straßen (+40,2 Prozent), Kabelnetzleitungstiefbau (+29,6 Prozent), Bau von Bahnverkehrsstrecken (+22,3 Prozent), sonstiger Tiefbau (+13,9 Prozent) sowie Brücken- und Hochstraßenbau (+9,8 Prozent).

Rückgänge bei den Auftragsreserven waren hingegen in den Teilsparten Tunnelbau (-37,4 Prozent) und Wasserbau (-29,9 Prozent) zu beobachten. Ebenfalls rückläufig war der Auftragsbestand im Hochbau – gegenüber dem Jahr davor verringerte er sich um 4,4 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro. Dies war vor allem auf die abnehmenden Auftragsbestände in der Teilsparte Industrie-, Ingenieur- und sonstiger Hochbau (-10,7 Prozent) zurückzuführen.

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