Bauproduktion legte kräftig zu

Der Produktionswert im heimischen Hoch- und Tiefbau hat von Jänner bis September 2006 kräftig angewachsen. In Salzburg und im Ländle gab es die höchsten Zuwächse.

Nach Berechnungen der Statistik Austria wurde mit einem Wert von 9,2 Mrd. Euro ein Plus von 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Im Hochbau wurde eine Anstieg um 11,9 Prozent, im Tiefbau von 12,3 Prozent verzeichnet. Lediglich beim Industrie- und Ingenieurbau wurde ein Minus von 15,4 Prozent verzeichnet. Ein kräftiges Plus gab es beim Eisenbahnoberbau mit 37,6 Prozent.

Der Anstieg im Hochbau (+11,9%) resultiert aus der positiven Entwicklung der wertmäßig größten Sparten Wohnungs- und Siedlungsbau (+24,7%), Adaptierungsarbeiten im Hochbau (+11,0%) und Sonstiger Hochbau (+9,8%). Im Tiefbau zeichneten hauptsächlich die Bausparten Eisenbahnoberbau (+37,6%), Brücken-, Hochstraßenbau (+31,0%), Spezialbau und sonstiger Tiefbau (+14,4%), Tunnelbau (+9,2%), Straßenbau (+9,1%), Wasserbau (+6,0%) sowie Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (+5,4%) für die zweistellige Zuwachsrate (+12,3) der Gesamtsparte verantwortlich, teilte die Statistik Austria am Dienstag in einer Aussendung mit.

Der Produktionswert der öffentlichen Bautätigkeit lag im Jänner bis September 2006 mit 3,4 Mrd. Euro um 9,2 Prozent über jenem des Vorjahresvergleichszeitraums. Mit einem Anteil von 64,7 Prozent an der Gesamtinvestitionssumme des Öffentlichen Sektors übertraf die Sparte Tiefbau (insgesamt 2,2 Mrd. Euro, +5,9%) wie in den Vorperioden die Bausparte Hochbau deutlich.

Regional betrachtet, wiesen Salzburg (+23,7%), Vorarlberg (+21,9%), Niederösterreich (+21,3%), Tirol (+17,1%), Kärnten (+16,0%) und Steiermark (+12,8%) jeweils zweistellige Zuwachsraten auf. Ein ebenfalls – wenn auch schwächerer – positiver Trend konnte im Burgenland (+5,5%), in Oberösterreich (+5,4%) und in Wien (+4,8%) beobachtet werden.

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