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Baumeisterarbeiten für Mehrzweckhaus vergeben

Neben dem Gerätehaus der Feuerwehr entsteht das neue Mehrzweckgebäude.
Neben dem Gerätehaus der Feuerwehr entsteht das neue Mehrzweckgebäude. ©H. Pfarrmaier

Bregenz. (hapf)  Die ersten Mittel in Höhe von 288.000 Euro machte der Bregenzer Stadtrat kürzlich locker und vergab die Baumeisterarbeiten für den Zubau zum Fluher Feuerwehrhaus. Um insgesamt 912.000 Euro wird dort ein Mehrzweckhaus entstehen.

Im Vorfeld wirbelte das neue Fluher Mehrzweckgebäude einigen politischen Staub auf. Der entsprechende Antrag in der Stadtvertretung vom Oktober letzten Jahres wurde in insgesamt 13 Debattenbeiträgen intensiv diskutiert. Michael Ritsch (SPÖ) und Karl Grossmann (FPÖ) argumentierten vor allem von der Kostenseite her und kritisierten das mit im Projekt paktierte Biomasseheizwerk. Die Stadt habe einfach nicht die nötigen Mittel, um diese Investition auf der Fluh zum jetzigen Zeitpunkt tätigen zu können.

Seitens der Schwarz-Grünen-Mehrheit wurde die Notwendigkeit dieser Investition für die Fluher Feuerwehr, die sich mit Eigenleistungen in Höhe von 31.200 Euro am Projekt beteiligt, ins Treffen geführt. Zudem, so Stadträtin Ingrid Hopfner (ÖVP), bekäme damit die Volksschule auch einen eigenen Bewegungsraum und vom Neubau würden auch Fluher Vereine profitieren. Die im Untergeschoss geplante Biomasse-Heizanlage würde außerdem das alte Feuerwehrhaus, die Schule, das Pfarrheim, das Gasthaus „Adler“, eine gemeinnützige Wohnanlage und Privathäuser mit Heizenergie versorgen.

Der Beschluss für das Mehrzweckhaus wurde in Folge mehrheitlich mit den Stimmen der ÖVP und der Grünen sowie Karl-Heinz Marent (Bregenz denkt) gefasst. Damit war der Weg zur Umsetzung des Projektes frei. Nun wird angrenzend an das bestehende Feuerwehrgerätehaus ein Mehrzweckbau errichtet, der straßenseitig zweigeschossig ausgeführt wird. Im Erdgeschoss wird die Feuerwehr, die derzeit nur über die beengte Garage im alten Gebäude verfügt,  ihre neue Einsatzzentrale und einen Gemeinschaftsraum erhalten. Im Obergeschoss sind ein rund 100 m2 großer Mehrzweckraum und verschiedene Nebenräume vorgesehen. Der Mehrzweckraum wird der Volksschule Fluh als Bewegungsraum  dienen und auch den Fluher Vereinen zur Verfügung stehen.

Im Untergeschoss des Projekts wird die neue Biomasse-Heizanlage situiert, die von einer eigenen Genossenschaft betrieben wird. Verbunden mit einem 60m3 fassenden Holzbrennstoffsilo ist die Anlage auf 300 kW ausgelegt. Zur Verfeuerung gelangen Hackschnitzel aus der Region. Mit dieser neuen Anlage wird es möglich, die alten Ölfeuerungsanlagen im Pfarrhaus, in der Volksschule und im Gasthaus „Adler“ zu ersetzen und damit die Umweltbilanz entscheidend zu verbessern.

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