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Baufortschrittbesuch in der TS Carina

Bild: Die Therapiestation Carina in Feldkirch-Tisis wird derzeit umgebaut und erweitert.
Bild: Die Therapiestation Carina in Feldkirch-Tisis wird derzeit umgebaut und erweitert. ©Manfred Bauer
Wallner

Die Um-, Sanierungs- und Erweiterungsbauarbeiten in der TS Carina stehen in der Endphase.

Feldkirch. Landesstatthalter Mag. Markus Wallner stattete als Gesundheitslandesrat der Therapiestation Carina in Feldkirch einen Baufortschrittsbesuch ab. Zahlreiche Mitglieder des Stiftungsrates und Aufsichtsrates der Stiftung Krankenhaus Maria Ebene, allen voran Alt-AK-Präsident Josef Fink, hatten sich dazu in der TS eingefunden. Gekommen waren auch Dr. Eugen Ludescher und Dr. Elfriede Rauch-Eiter vom Amt der Vorarlberger Landesregierung, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Walter Stefani, Prof. Dr. Reinhard Haller sowie zahlreiche andere Persönlichkeiten.

Johannes Rauch, der Motor

Großes Lob hatte Stiftungspräsidenten Fink in seiner Begrüßungsansprache für Johannes Rauch, den Leiter der TS Carina und sein Team. Fink informierte die Gäste vom Bauverlauf und vom Evaluationsbericht 2009 des Hauses, der die erfolgreiche therapeutische Arbeit des Therapeutenteams bestätige. Bei der Vorstellung dieser Dokumentation über die Arbeit der TS Carina wurde dann festgestellt, dass 63 Prozent der jährlich rund 60 Patienten (durchschnittliche Aufenthaltsdauer 2,7 Monate) die Therapie erfolgreich absolvieren. Dreiviertel der Patienten kommen aus Vorarlberg, der Rest aus Innerösterreich. Bemerkenswert ist die Tatsache in diesem Bericht, dass 63 Prozent der Drogeneinsteiger Raucher sind. Immense Probleme machen den Therapeuten in den letzten Jahren die stark zunehmende Medikamentensucht die durch die Vielfalt der Inhaltsstoffe nur sehr schwer behandelbar ist.

Goldenes Handwerk

Bei der Besichtigung der Baustelle und der bereits fertig gestellten Räume und Anlagen ist überall die Handschrift des Therapeuten, Künstlers, Handwerkers und Leiters der TS Carina, Johannes Rauch zu erkennen. Die Frage nach der doch langen Bauzeit beantwortete Rauch: “Wir können einen Großteil der Bauarbeiten mit unseren Patienten abwickeln. Diese waren und sind mit sehr großer Begeisterung sowie enormem emotionalen Einsatz in die Arbeiten involviert. Gerade handwerklichen Arbeiten sind für die Patienten eine hervorragende Therapie, denn die Leute können ihre Leistung sehen und das geleistete Angreifen. Für mich steht eines fest: Der Niedergang des Handwerks ist d i e Hauptursachursache der heute sich derart stark ausbreitenden Depressionen!”

Finanziell getragen wird die Stiftung Maria Ebene, zu der neben dem Krankenhaus und der TS Carina weitere Drogeneinrichtungen in Vorarlberg wie Lukasfeld, Clean und Supro gehören, vom Land Vorarlberg, den verschiedenen Versicherungsträgern und den Vorarlberger Gemeinden. Stifter sind neben dem Land Vorarlberg die VGKK, die AK, das Seraphische Liebeswerk und die Caritas.

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