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Bau-Unternehmer Hubert Rhomberg geht unter die Biobauern

Das Kloster Gwiggen will auf nachhaltige Landwirtschaft umstellen.
Das Kloster Gwiggen will auf nachhaltige Landwirtschaft umstellen. ©Norbert Gorbach
Hubert Rhomberg, Geschäftsführer der Rhomberg Gruppe, pachtet vom Kloster Gwiggen 4,5 Hektar Land. Rhomberg will dort laut einer Aussendung des Klosters für seine Belegschaft naturnah und biologisch Obst und Gemüse anbauen.

Eine naturnahe, schonende und möglichst biologische Landwirtschaft – dieses Ziel verfolgen die Schwestern von Mariastern-Gwiggen bei Hohenweiler. Der Gemüsegarten und die Obstkultur des Klosters werden entsprechend bebaut und gepflegt.  Für die entsprechende Bewirtschaftung der Wiesen- und Ackerflächen des Klosters wurde nun ebenfalls ein Partner gefunden. Hubert Rhomberg, Geschäftsführer der Rhomberg Gruppe in Bregenz, wird ab 2013 die ersten 4,5 Hektar Land biologisch bewirtschaften.

„Gäste, Kunden und unsere Nachwelt sollen die Schöpfung in ihrem natürlichen Reichtum und ihrer ganzen Vielfalt erleben und nützen können“,  so beschreibt Äbtissin Dr. Hildegard Brem ihre Motivation sich für Nachhaltigkeit zu engagieren. „Unser Gemüsegarten wird seit 2008 und unsere Obstkultur seit 2010 durch die Schwestern und ehrenamtliche Helfer biologisch bewirtschaftet. Eine Schwester hat dafür eigens die Landwirtschaftsschule in Hohenems und den Baumwärterkurs gemacht.“

Rhomberg will auf Nachhaltigkeit setzen

Die restlichen Wiesen- und Ackerflächen sind seit 1986 verpachtet. Aus verschiedenen Gründen war dem bisherigen Pächter eine rein biologische Bewirtschaftung der Pachtfläche nicht möglich. Mit Hubert Rhomberg wurde das Kloster jetzt einig. Ab 2013 übernimmt der Bregenzer Unternehmer mit zwei bis drei Arbeitskräften eine Fläche von 4,5 Hektar.

„Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Das Thema Ernährung ist da ein logischer nächster Schritt. Auf den Flächen in Hohenweiler werden wir für meine Belegschaft möglichst naturnah Obst und Gemüse anbauen. Meine Mitarbeiter können sich aber auch selbst vor Ort engagieren“, beschreibt Hubert Rhomberg die ersten Schritte für seine landwirtschaftlichen Bemühungen. Zusätzlich werden auch Ziegen einer vom Aussterben bedrohten Rasse gezogen.

Kloster will auf gesamter Ackerfläche umstellen

Die restliche über 20 Hektar große Pachtfläche verbleibt beim bisherigen Pächter bis zu dessen Pensionierung und wird von diesem in den nächsten Jahren in Fruchtwechselwirtschaft bebaut. Spezialisten werden im kommenden Jahr ein Gesamtkonzept für die allmähliche Umstellung erstellen, das sowohl den Interessen des bisherigen Pächters als auch dem Wunsch nach möglichst naturnaher Bewirtschaftung Rechnung trägt. Die dafür notwendigen Bodenproben wurden bereits entnommen.

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