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Barock international…

Götzis. Das Concerto Stella Matutina zelebrierte AmBach „Barock ohne Grenzen“.

Auch im 3. Abo-Konzert des mit internationalem Ruf ausgestatteten heimischen Concerto Stella Matutina konnte das zahlreiche Publikum Alte Musik vom Feinsten genießen. Die handverlesenen Spitzenmusikerinnen und -musiker boten diesmal unter der Leitung des berühmten italienischen Oboisten Alfredo Bernardini einen Spaziergang durch die internationale Musikszene des 18. Jahrhunderts unter dem Motto „Barock ohne Grenzen“. Wieder erklangen die Werke in gewohnter Präzision und „originaler“ Klangfülle und mit einer berückenden Phrasierungskunst. Der Deutsche Händel, der Italiener Vivaldi, der Spanier Pla, der Franzose Rameau und der Thomaskantor Johann Sebastian Bach waren die verschiedenen Europäer (damals noch ohne EU)…

Die Deutschen als Klammer
Händels viersätzige Ouvertüre aus „Occasional Oratorio“ begeisterte gleich zu Beginn mit einem berückenden Oboen-Solo von Maestro Bernardini im Adagio und dem Marche mit auftrumpfender Fröhlichkeit. Das sehr kurze Concerto RV 134 für Streicher und B.C. von Vivaldi begann mit einem glasklaren Fugato und atmete insgsamt südliche Sonnenluft. Alfredo Bernardini huldigte dann virtuos dem unbekannten spanischen Meister Juan Baptista Pla (1720-1773) mit dessen Concerto per a Oboe en Sol major. Die berühmte antike Story vom Bildhauer Pigmalion, der sich in sein eigenes Werk verliebt, wurde von Rameau vertont; Stella Matutina bot die farbenreiche Suite mit Tänzen im galanten Stil aus dieser Minioper. Und die wegen der melodiösen „Air“ (mit Dacapo!) populäre Ochestersuite in D-Dur, BWV 1068, von Bach beschloss den grandiosen Abend mit barockem Jubel. Als endgültigen Schlusspunkt gab´s noch einen fröhlichen Telemann – den gestampften musikalischen Spaß „Die lustigen Bootsleute“.

Edgar Schmidt

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