Banküberfall: Vorarlberger als Täter

Nach einem Banküberfall in Innermanzing (Bezirk St. Pölten) am Donnerstag, bei dem eine Kundin kurzfristig als Geisel genommen worden war, ist ein Verdächtiger gefasst worden.

Im Zuge der Überprüfung von rund 300 Fahrzeugen forschten die Ermittler zunächst bei einer Werkstätte in Wels in Oberösterreich einen Pkw als passendes Fluchtfahrzeug aus. Der mutmaßliche Täter, ein 28-jähriger Vorarlberger, wurde in der Nacht auf Freitag auf der Südost-Autobahn (A3) bei Ebreichsdorf (Bezirk Baden) festgenommen.

Der Verdächtige hatte bei dem Überfall einer 63-jährigen Kundin ein Messer an die Kehle gehalten. Die Pensionistin blieb unverletzt. Der Kriminelle erzwang so die Herausgabe von Bargeld und erbeutete 12.820 Euro. Nach dem Coup entkam der Mann zunächst mit einem Pkw, so die Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion.

Im Zuge der Erhebungen stellte sich heraus, dass der Vorarlberger den Pkw, einen silbernen Opel Corsa, bei der Werkstatt als Leihwagen erhalten hatte. Das Fahrzeug sei dann nicht zeitgerecht zurückgegeben worden.

Die nach dem Überfall weiterlaufende Fahndung brachte sodann auch Erfolg. Mit Unterstützung der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS), Cobra Wien und Observationsgruppe (SEO) wurde der Flüchtige festgenommen. Der 28-Jährige zeigte sich zu dem Überfall in Niederösterreich geständig. Im Fluchtfahrzeug wurden die Tatkleidung, Maskierung, Tatwaffe sowie ein Teil der Raubbeute sichergestellt. Als Motiv gab der Verdächtige an, dass er sich als Reifenhändler selbstständig machen habe wollen und deshalb dringend Bargeld benötigte.

Der 28-Jährige steht laut Polizei unter dringendem Verdacht, weitere Straftaten begangen zu haben. Diesbezügliche Hinweise sind an das Landeskriminalamt Niederösterreich (LK NÖ) unter der Telefonnummer 059133-30-3333 zu richten.

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