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Bald ruhigere Nächte

Die Anrainer an der Arlberg-Schnellstraße in Innerbraz klagten schon öfters über nicht vorhandene Lärmschutzmaßnahmen. [15.9.99]

Das könnte sich bald ändern. Ein mögliches Projekt wird derzeit von Fachleuten geprüft.

In frischer Bergluft lässt sich’s gut reden. Bei einer Bergwanderung der Klostertaler Bürgermeister mit Landeshauptmann Herbert Sausgruber regte Gemeindechef Werner Walser erneut das Lärmproblem aufgrund des massiven Verkehrs auf der S 16 an.

Walser wies darauf hin, daß die Ortschaften Klösterle und Dalaas über Umfahrungen verfügen. In Innerbraz sehe dies anders aus. Zwar wurden bis zur ÖMV-Raststätte in Fahrtrichtung Bludenz Lärmschutzwände errichtet. Das fast 1,5 Kilometer lange Teilstück von der Tankstelle bis zum Ortsende im Bereich des Metallunternehmens “Martin” wurde bislang aber stiefmütterlich behandelt.

Landeshauptmann Sausgruber, LAbg. Ernst Fritz sowie die Verantwortlichen in Innerbraz werden nun in Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung ein mögliches Projekt prüfen. “Geplant ist, dass Geröll aus Murabgängen verwendet und anschließend begrünt wird”, erklärt Fritz. “Wenn alles klappt, könnten die Lärmschutzmaßnahmen in den nächsten Jahren verwirklicht werden”, ist Fritz zuversichtlich.

Von Toni Meznar

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(Bild: VN-Archiv)

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