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Bahrains Außenminister fordert neue Nahost-Friedensgespräche

Abdullatif bin Rashid al-Sajani begibt sich nach Israel
Abdullatif bin Rashid al-Sajani begibt sich nach Israel ©APA (AFP)
Bahrains Außenminister Abdellatif al-Sajani hat bei einem historischen Besuch in Israel neue Nahost-Friedensgespräche gefordert. Um Frieden im Nahen Osten zu erreichen, "muss der israelisch-palästinensische Konflikt gelöst werden", sagte al-Sajani bei einem Treffen mit US-Außenminister Mike Pompeo und Israels Premier Benjamin Netanyahu am Mittwoch. "Ich rufe beide Seiten auf, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, um eine tragfähige Zweistaatenlösung zu erreichen."

Die Golf-Monarchie und mehrere andere arabische Staaten hatten in den vergangenen Monaten ihre Beziehungen zu Israel unter Vermittlung der USA normalisiert. Al-Sajani sagte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz, diese Annäherung werde dazu beitragen, den Beginn eines "Friedens für den gesamten Nahen Osten" zu fördern. Al-Sajani ist der erste Minister Bahrains, der Israel besucht.

Pompeo, der Außenminister der scheidenden US-Regierung von Präsident Donald Trump, sprach nicht über den israelisch-palästinensischen Konflikt. Bei seinem zweitägigen Besuch sind keine Treffen mit Vertretern der Palästinenser geplant, welche die Nahost-Politik der Trump-Regierung oft heftig kritisiert hatten. Pompeo sprach stattdessen von der Notwendigkeit der Zusammenarbeit, um den "gemeinsamen Feind" Iran zu isolieren. Die US-Regierung hatte am Mittwoch neue Sanktionen gegen das Land verhängt. Der Iran sei "immer isolierter, und das soll für immer so bleiben, bis sie ihre Richtung ändern", sagte Pompeo.

Israel hatte im September in Washington mit Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) Abkommen über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen unterzeichnet. Die Golfstaaten versprechen sich wirtschaftliche Vorteile, schmieden aber mit Israel vor allem eine Allianz gegen den gemeinsamen Erzfeind Iran.

Beide Länder rückten damit von der bisherigen Linie ab, Beziehungen mit Israel zu verweigern, solange der Konflikt mit den Palästinensern nicht gelöst ist. Im Gegenzug kündigte Israel an, die Annektierung von Gebieten im besetzten Westjordanland auszusetzen, das die Palästinenser für einen eigenen Staat beanspruchen.

(APA/dpa)

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