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Vorarlberger startet Internet-Petition gegen neuen Bregenzer Bahnhof

In der Stadtratssitzung wird über den Neubau des Bregenzer Bahnhofs entschieden.
In der Stadtratssitzung wird über den Neubau des Bregenzer Bahnhofs entschieden. ©Haringer
"KEIN neuer Bahnhof Bregenz, wenn nicht Entscheidung mehrgleisiger Ausbau nach D & CH". So lautet die Forderung des Vorarlbergers Robert Yen. Der derzeitig geplante Neubau des Bahnhofs würde den Gleisausbau nach Deutschland für die nächsten 40 Jahre blockieren.
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Der Vorarlberger Robert Yen hat im Internet eine Petition gestartet unter dem Titel "KEIN neuer Bahnhof Bregenz, wenn nicht Entscheidung mehrgleisiger Ausbau nach D & CH!" gestartet. Der Vorstand des Verkehrsunternehmens Rapp Trans fordert, dass der Neubau des Bahnhofs in Bregenz auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird, bis über den mehrgleisigen Ausbau der Bahnstrecke nach Deutschland und in die Schweiz entschieden worden ist.

Neubau verschieben: Petition gestartet

"Bevor über den Standort und die Ausgestaltung eines neuen Bahnhofs Bregenz entschieden werden kann, muss über einen zwei- bzw. mehrgleisigen Ausbau und die Trassenführung entschieden werden", schreibt Yen.

Damit wird die Empfehlung des Gestaltungsbeirates ignoriert. Dieser möchte, dass die Planung nicht übereilt wird, sondern auch der sogenannten „Gnaiger-Variante“ – die gleichzeitige Verlegung der Landesstraße parallel zum Bahndamm, um damit einen neuen Stadtkern entstehen zu lassen – die „notwendige Zeit zur Weiterbearbeitung gegönnt“ werden solle.

Und weiter: "Der geplante Neubau des Bahnhofs würde den Gleisausbau nach Deutschland für die nächsten 40 Jahre blockieren, da niemand bereit wäre, die investierten EUR 77 Mio. nach fünf Jahren abzuschreiben und einen neuen Bahnhof an einem anderen Standort zu bauen."

199 Personen haben die Petition bereits unterschrieben.

SPÖ und FPÖ unterstützen Gnaiger-Variante

Unterdessen stellten sich SPÖ und FPÖ hinter die Experten des Gestaltungsbeirates. Sie möchten, dass die „Gnaiger-Variante“ ausführlich geprüft wird. Zudem soll der mehrgleisige Ausbau des Schienennetzes nach Deutschland und in die Schweiz gewährleistet werden. Daher bringen sie im Stadtrat und in der Stadtvertretungssitzung einen Antrag ein, der darauf abzielt, dass sich die Politik die notwendige Zeit dafür nimmt.

„Bürgermeister Linhart hatte 22 Jahre lang Zeit, die Stadtentwicklung rund um den Bahnhof voranzutreiben. Stattdessen hat er das ‚Herz‘ unserer Stadt an private Betreiber verkauft. Und jetzt, nicht einmal ein Jahr vor den Gemeindewahlen, soll es plötzlich ganz schnell gehen. Damit fällt eine nachhaltige Stadtentwicklung dem Wahlkampf von ÖVP und Grünen zum Opfer – für die Stadtentwicklung würde sich damit ein Fenster schließen, das sich für Jahrzehnte nicht mehr öffnen wird. Ich hoffe daher, dass noch Vernunft einkehrt und auch die ‚Gnaiger-Variante‘ ausreichend geprüft wird“, so SPÖ-Stadtvorsitzender Michael Ritsch. 

Stadtkern würde zusammenwachsen

FPÖ-Stadtrat Philipp Kuner sieht in der „Gnaiger-Variante“ einen großen Vorteil für Bregenz: „Wir haben jetzt die Möglichkeit, den Kern unserer Stadt ganz neu zu gestalten. Mit dieser Variante würde das Zentrum von Bregenz einen ganz anderen Charakter bekommen als bisher. Heute zerschneiden Schienen und Landesstraße das Zentrum in unterschiedliche Teile. Mit der ‚Gnaiger-Variante‘ würde der Stadtkern auf natürliche Weise zusammenwachsen.“

Notwendige Zeit nehmen

Sollte der Antrag der beiden Parteien keine Mehrheit finden, werden SPÖ und FPÖ weder für noch gegen die Baupläne der Stadtregierung stimmen. „Wir sind nicht gegen einen neuen Bahnhof. Aber wir wissen, dass es eine bessere Lösung gibt, als von ÖVP und Grünen vorgeschlagen. Man sollte sich die Zeit dafür nehmen, das näher zu untersuchen – genau das schlägt auch der Gestaltungsbeirat vor.“

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