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Bagdad: Neuerliche Anschläge

Die anhaltende Gewalt hat im Irak wieder Dutzende Menschenleben gefordert. Drei Autobomben, die in Bagdad explodierten, rissen über 30 Menschen in den Tod.

112 weitere Personen erlitten bei den Anschlägen Verletzungen.

Eine der Autobomben explodierte vor einer Warteschlange von Arbeitssuchenden im östlichen Stadtteil Neu-Bagdad. Bei der Explosion eines Sprengsatzes an einer Straße östlich von Bagdad wurden weiters vier Iraker getötet und 18 verletzt. In Bakuba, 60 Kilometer nördlich von Bagdad, wurden am Dienstag die Leichen von neun Männern gefunden, darunter die eines schiitischen Stammesscheichs.

Bei einem Anschlag in der südirakischen Stadt Amara kamen am Dienstag zwei britische Soldaten ums Leben. Wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte, wurde bei der Explosion des Sprengkörpers ein dritter Mann schwer verletzt. Ein US-Soldat starb am Montag westlich von Bagdad durch Gewehrfeuer, bestätigte das US-Militärkommando am Dienstag in Bagdad.

Unter dem Verdacht der direkten Beteiligung an dem Bombenanschlag auf die Goldene Moschee in Samarra sind unterdessen im Irak zehn Personen festgenommen worden. Wie der nationale Sicherheitsberater Muaffak al Rubaie am Dienstag mitteilte, waren unter den Festgenommenen auch vier zur Bewachung des schiitischen Heiligtums abgestellte Polizisten.

Die Ermittlungen hätten ergeben, dass „mit Sicherheit“ der irakische Ableger des Al-Kaida-Terrornetzwerks von Osama bin Laden hinter dem Attentat stecke, sagte der Sicherheitsberater im Anschluss an eine Unterredung mit Ayatollah Ali Sistani, dem höchsten schiitischen Würdenträger des Landes.

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