Badeverbot für die Bregenzerache

Aufgrund der Überschreitung der hygienischen Grenzewerte nach dem Hochwasser hat die Bezirkshauptmannschaft Bregenz am Donnerstag bis auf weiteres ein Badeverbot für die Bregenzerache erlassen.

Unmittelbar nach den Hochwasserereignissen am 22. und 23. August 2005 wurden die chemischen und bakteriologischen Kontrolluntersuchungen bei den Trinkwasserversorgern, an den Fließgewässern und am Bodensee intensiviert. Durch die laufende Untersuchungstätigkeit des Umweltinstituts war und ist eine lückenlose Überwachung sicher gestellt.

Durch die nach wie vor zum Teil defekten Abwasserleitungen und die eingeschränkte Funktionsfähigkeit der Kläranlage Bezau werden die hygienischen Grenzwerte in der Bregenzerache überschritten. Die Bezirkshauptmannschaft Bregenz hat daher bis auf weiters für die Bregenzerach ein Badeverbot verhängt.

Bodensee: Wieder Badequalität A

Die Untersuchung der Bodenseestrände zu Beginn dieser Woche erbrachte einwandfreie Ergebnisse. Die Badequalität entsprach, wie vor dem Hochwasser, wieder überwiegend der Qualitätsklasse A. Bei Wassertemperaturen knapp über 20 Grad Celsius ist das Baden im Bodensee uneingeschränkt möglich. Lokale Störungen des Badebetriebs werden allenfalls durch Treibholzansammlungen verursacht.

Die laufenden Kontrolluntersuchungen bei den Trinkwasserversorgungen zeigen, dass die Belastungen mittlerweile abgeklungen sind, die Situation im Trinkwasserbereich hat sich weitgehend normalisiert. Die Kontrolluntersuchungen werden durch das Umweltinstitut laufend fortgeführt.

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