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Autofreier Tag

Am Freitag, den 22. September, geht bereits zum 7. Mal der "Europaweite Autofreie Tag" über die Bühne. Mehr Lebensqualität durch bewusste Mobilität.

In den Aktionen rund um den Autofreien Tag stehen verstärkt längerfristige Programme und bewusstseinsbildende Maßnahmen im Zentrum der Aufmerksamkeit die zeigen, dass bewusste Mobilität nicht nur einmal im Jahr stattfindet. „Wir begrüßen insbesondere längerfristige Maßnahmen in Betrieben oder Gemeinden. Wiederholt durchgeführte Aktionen und konsequentes Einbauen des Themas in den Alltag prägen den Sinn für eine sanfte Mobilität“, freut sich Landesrat Erich Schwärzler über die bisherigen Erfolge.

In diesem Jahr haben sich bereits 45 Vorarlberger Gemeinden zur Teilnahme angemeldet. Mit Aktionen, Festen und gemeindeübergreifenden Angeboten soll mehr Bewusstsein für das eigene Mobilitätsverhalten geschaffen werden.

In vielen Gemeinden, Betrieben und Schulen sind die Vorbereitungen für den Autofreien Tag 2006 in vollem Gang: ein Preisausschreiben in Bezau, ein Vortrag mit Waldexkursion im Vorderwald, ein Verkehrsklatsch in Alberschwende, die Aktion Schulwegausweis in den Hofsteiggemeinden, ein Fahrrad-Rundkurs für Familien sowie die Möglichkeit der Fahrrad-Codierung in der Kummenbergregion, eine „Galerie im Bus“ mit Fest in Rankweil als gemeinsame Aktion des Vorderlandes, ein Radler-Frühstück in Frastanz und Göfis, ein Abschlussfest in Nenzing für die Walgaugemeinden und eine Mobilitätsschatzsuche in den Blumenegggemeinden, sind nur einige der geplanten Aktionen in den Gemeinden. Die erfolgreiche Kindermeilen-Kampagne für den Schulweg wird in vielen Schulen und Kindergärten fortgesetzt und teilweise sogar auf das gesamte Schuljahr ausgeweitet.

Gemeinsames Mobilitätsmanagement als Chance

In zahlreichen Gemeinden Vorarlbergs ist in den vergangenen Jahren in punkto Mobilitätsmanagement einiges geschehen. Bewusstseinsbildung und umfassendes Marketing für sanfte Mobilität auf verschiedensten Ebenen wurden in Angriff genommen und mit Erfolg umgesetzt. LR Schwärzler: „Gerade wenn sich Gemeinden zu regionaler Zusammenarbeit bekennen, kann dies Wirksamkeit und Umsetzungspotential enorm steigern“.

Erfolge von regionaler Bewusstseinsbildung

Neue Chancen eröffnen sich für Gemeinden und Regionen durch das vernetzte Agieren im Bereich der sanften Mobilität. Die bisherigen Erfolge können sich sehen lassen: – Ein attraktiver Personennahverkehr auf der Straße und auf Schiene – Förderung des Radverkehrs durch Gemeinden und Land; zum Beispiel neue Radwege, Rad-Infrastruktur, Fahrradcodierung – Neueinrichtung bzw. Reaktivierung von Fußwegen – Anstrengungen in Raumplanung und Nahversorgung für kurze Wege – Überlegungen zu Mobilitätszentralen als Service für Einheimische und Gäste – Bildung von Fahrgemeinschaften – Gemeinsame ÖPNV-Lösungen von Regionen und Unternehmen – Mobilität und Betriebe: gemeinsame Aktivitäten von Gemeinden und Unternehmen – Disco- bzw. Messebusse, Festheimbringer und Fahrradgarderoben

Weitere Informationen zur europäischen Mobilitätswoche (16.- 22. September) und zum Europaweiten Autofreien Tag am 22. September gibt es beim Klimabündnis Vorarlberg, Regionalstelle, Gabriele Greußing, Tel: 05523 / 63575 E-Mail: gabriele.greussing@klimabuendnis.at, www.klimabündnis.at und beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, Büro für Zukunftsfragen, Petra Zudrell, Tel: 05574 / 511 – 20614 E-Mail: petra.zudrell@vorarlberg.at, www.vorarlberg.at/zukunft.

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