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Autofahrer im Unterland abgezockt

Nord-Süd-Gefälle: Vorarlberger zahlen in Hard bis zu 3,75 Euro mehr für einen 50-Liter-Tank Diesel, als in Bludenz. Auch Benzin ist im Oberland günstiger als im Unterland. Vergleich

„Ein Skandal“, sagen die Experten des ÖAMTC. Schuld an den unterschiedlichen Preisen ist der Tanktourismus. „Solange der Treibstoff in Deutschland teurer ist als in Österreich wird sich am Preisgefälle in Vorarlberg nichts ändern“, sind sich die Experten einig.

Vergleicht man die Preise von Bregenz bis Bludenz innerhalb einer Tankstellenkette, so ist der Preisunterschied deutlich zu spüren. Nicht nur beim Diesel, nein auch beim Benzin muss der Unterländer tiefer in die Tasche greifen als der Oberländer. So zahlt ein JET-Kunde für einen Liter Diesel in Bludenz 0,954 Euro und in Hard 1,029 Euro. Das macht bei einem 50-Liter-Tank einen Preisunterschied von 3,75 Euro. „Eine absolute Ungerechtigkeit“, wettert der ÖAMTC.

An Tankstellen, an denen Autos (mit deutscher Nummerntafel) Schlange stehen, muss man sich keine Sorgen um die Verkaufszahlen machen. Logische Konsequenz: Der Preis ist hoch.

„Im Unterland wird die Preisdifferenz zwischen Deutschland und Österreich voll ausgenutzt“, weiß man beim ÖAMTC. Solange der Tanktourismus rollt, müssen Unterländer auch weiterhin die große Geldtasche einstecken. Je weniger die Tankstelle von Tanktouristen frequentiert wird, desto schwieriger scheint es, den Treibstoff los zu werden. Der Käufer wird mit möglichst attraktiven Preisen gelockt.

„Hier greift das Gesetz des Marktes“, erklärt der ÖAMTCExperte. Wer konkurrenzfähig bleiben will, muss möglichst niedrige Preise bieten. „Es bilden sich so genannte Preistrichter“, führt der Experte aus. Wenn eine Tankstelle ihre Treibstoffpreise senkt, zieht die Konkurrenz im Einzugsbereich des Billiganbieters nach. Man möchte schließlich seine Kunden nicht verlieren.

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