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Auszeichnung für nachhaltiges Handeln

Aufbauend auf der "Lokalen Agenda 21" der Rio-Konferenz, hat die internationale Bodenseekonferenz (IBK) einen Nachhaltigkeitswettbewerb ausgeschrieben. Die Vorarlberger Gemeinden Götzis und Zwischenwasser stehen mit dem Podest. [16.12.99]

Über 170 Staaten und mit ihnen Länder und Gemeinden haben sich in Rio mit der Agenda 21 verpflichtet, die Gesamtwirtschaft “ökologisch, sozial und ökonomisch” zu gestalten. 62 Projekte vor allem aus Deutschland wurden kürzlich an der Universität Konstanz ausgezeichnet.

Vorarlberger Initiativen und Gemeinden fallen in Sachen Umwelt international immer wieder auf. So auch diesmal: Götzis und Zwischenwasser wurden mit einem Ehrenpreis für besonderes Engagement hinsichtlich Entwicklung einer gemeindespezifischen ,,Agenda 21″ ausgezeichnet. Nicht einzelne Projekte wurden hervorgehoben, sondern das Bemühen, den Planungsprozess zu stärken.

Für den Götzner Bgm. Werner Huber ist die Auszeichnung der Beweis dafür, dass sich eine umweltvertägliche Politik allemal bezahlt macht. “Schließlich sind wir das unseren nachkommenden Generationen schuldig”, sagte Huber.

Bgm. Mathis aus Zwischenwasser sieht in der Ehrung die bisherige Arbeit bestätigt. “Wir können erfreut feststellen, dass der von großen Konferenzen eingeforderte Planungsprozess in Zwischenwasser bereits umgesetzt wird. Es wurde eindrücklich klar, dass Änderungen nur von unten machbar sind”, betont Mathis.

Von Marianne Mathis

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(Bild: VN)

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