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Auswanderer macht es möglich

Empfang in der Drexel-Universität.
Empfang in der Drexel-Universität.

Dornbirner Stadtführung und FH-Professoren zu Besuch in der Drexel-University.

Philadephia/Dornbirn. Wer letzte Woche den Bürgermeister oder seinen Vize sprechen wollten, hatte Pech: Beide weilen nämlich jenseits des Großen Teiches. Die weite Reise hat ihren Grund: In der Drexel-University in Philadelphia führten sie und Mitglieder des Professorenkollegiums der FH Vorarlberg Gespräche über eine enge Zusammenarbeit mit der Ländle-Uni. Mit leeren Händen wollen sie nicht zurückkehren. Dass ausgerechnet die Universität in Philadelphia das Ziel der Reise war, hat mit einem Auswanderer zu tun. 1817 verließ der Hatler Franz-Martin Drexel für immer seine Heimat, um in Amerika sein Glück zu suchen. Der Traum wurde wahr: 1847 gründete er die Drexel-Bank, die rasch zu einer der größten Banken der USA aufstieg. 1891 legte sein Sohn Antony den Grundstein für eine Universität in Philadelphia, die heute noch den Namen der Familie trägt. Eines Tages begaben sich die Amerikaner auf die Suche nach der Herkunft der Gründer und wurden in Dornbirn fündig. Es kam zu ersten Kontakten mit der Stadtpolitik und der Fachhochschule. Bald wurde die Idee einer Kooperation auf dem Bildungssektor geboren. An der Drexel-University studieren fast 30.000 Studentinnen und Studenten. Die Hochschule arbeitet eng mit der Wirtschaft zusammen und ist für ihre praxisnahe Ausbildung bekannt. Dasselbe geschieht an der FH Vorarlberg. Für beide Seiten Grund genug, eine enge Zusammenarbeit ins Auge zu fassen.

“Internationale Netzwerke wichtig”

“Für unsere vergleichsweise kleine Hochschule ist das Interesse der Amerikaner wichtig. Dass wir uns international nicht zu verstecken brauchen, hat sich eindrucksvoll bestätigt”, ist FH-Rektor Rudi Feurstein nach dem ersten Treffen mit führenden Mitarbeitern der Drexel-University guter Dinge, dass man die weite Reise nicht umsonst unternommen hat. Das hofft auch Bürgermeister Wolfgang Rümmele: “Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Kreativität und internationale Netzwerke wichtig, um den Standort Dornbirn zu stärken und langfristig abzusichern.” Von der Zusammenarbeit der beiden Hochschulen könnten auch Vorarlberger Unternehmen, die an der Ostküste der USA angesiedelt sind, profitieren. Bereits nächsten Monat wird eine Delegation der Drexel-University in Vorarlberg erwartet, um über Details zu beraten.

Quelle: VN-HA

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