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AUSVERKAUFT! Bergfilmfestival mit Stargast Gerlinde Kaltenbrunner

Gerlinde am Gipfel
Gerlinde am Gipfel ©M Zhumayev

Als erste Frau der Welt hat es Gerlinde Kaltenbrunner geschafft, ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff alle 14 Achttausender zu besteigen. Der K2 war 2011 der letzte Meilenstein auf diesem harten Weg. Erst beim sechsten Gipfelversuch ist es ihr gelungen, am Ziel ihrer Träume zu stehen. Der sehr schwierige Nordpfeiler verlangte von ihr und ihren Begleitern am Gipfeltag einen übermenschlichen Einsatz, und erst um 18.18 Uhr abends erreichte sie bei traumhaft schönem Wetter den 8611 m hohen Gipfel des schwierigsten Achttausenders der Erde.

Mit dem Engagement von Gerlinde Kaltenbrunner ist den Veranstaltern des heurigen Edelweiß-Bergfilmfestivals ein spektakulärer Coup gelungen, denn mittlerweile zählt die sympathische Oberösterreicherin zu den absoluten Weltstars der Alpinszene.

Präsentiert wird das 13. Bergfilmfestival – wie immer – von Sepp Friedhuber, dem preisgekrönten „Universum“- und „Land-der-Berge“-Filmer und Topfotografen sowie ehemaligen Alpinreferenten der Naturfreunde Österreich.

Abendprogramm: Teil 1

Beat Kammerlander – Ein Leben in der Vertikalen

Ein Film von Gerald Salmina und Günter Göberl, 27 min

Dieser Film ist ein Porträt des Vorarlberger Ausnahmekletterers Beat Kammerlander, der seit 30 Jahren zu den besten Kletterern der Welt zählt und die Entwicklung des Sportkletterns im Gebirge maßgeblich mit beeinflusst hat. Seine Kletterkunst wird im Fels an der Bürser Platte und im Eis an der Mammutwand im Dachstein-Gebiet gezeigt, wo Kammerlander im Jänner 2009 eine Erstbegehung gelang. Vor allem die Szenen am Dachstein setzen durch den Einsatz neuer Aufnahmetechniken neue Maßstäbe. So wurde in der Wand auf einem Podest ein Kran montiert, der den Kletterer mit der Kamera umkreiste; auf diese Weise entstanden atemberaubende Bilder von Kammerlanders „Tanz“ in der Senkrechten, 180 m über dem Boden.

Das Eis der Pallavicinirinne

Ein Film von Fritz Kalteis, 25 min

Durch die Pallavicinirinne am Großglockner führt eine der großen klassischen Eistouren in den Alpen. Mit der ersten Skibefahrung 1971 überraschten die beiden Salzburger Albrecht Thausing und Manfred Oberegger die alpine Fachwelt. 40 Jahre später begleiten sie den jungen Tiroler Klaus Zwirner auf den Großglockner. Sein Ziel ist ebenfalls die Befahrung der Rinne. Nicht nur die Ausrüstung hat sich mittlerweile total geändert, sondern auch das Gesicht des Berges ist ein anderes geworden. Die Eisverhältnisse und die Gletschersituation haben sich durch den Klimawandel grundlegend geändert. Der Film „Das Eis der Pallavicinirinne“ geht sowohl auf die sportlichen Aspekte als auch auf die Veränderungen im Alpenraum ein.

Pause

Abendprogramm: Teil 2

Vortrag von Gerlinde Kaltenbrunner

Den zweiten Teil des Abends wird Gerlinde Kaltenbrunner bestreiten: Sie wird anhand von Filmdokumenten und Bildern eine Stunde lang von ihrem bergsteigerischen Lebensweg und ihrer unglaublichen Besteigung des K2-Gipfels (8611 m, Nordpfeiler) erzählen, mit der sie Bergsteigergeschichte geschrieben hat.

Stadtsaal Bludenz

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