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Austria empfängt Admira, Hartberg peilt Sieg gegen Altach an

Die Austria will den Platz an der Spitze verteidigen
Die Austria will den Platz an der Spitze verteidigen ©APA/HANS PUNZ
Die Wiener Austria hat in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga die Spitzenposition inne - und will diese auch gegen die Admira am Dienstagabend (18.30 Uhr) unter dem Kommando des neuen Cheftrainers Klaus Schmidt nicht abgeben. Dicht im Nacken sitzen der Austria die punktegleichen Hartberger, die bei Altach einen Sieg anpeilen. Im Kampf um den Klassenerhalt hofft St. Pölten auf ein Erfolgserlebnis gegen die SV Ried.

Vom Trainerwechsel bei den Südstädtern zeigte sich die Austria unbeeindruckt. "Die Qualität der Spieler kennen wir. Da ist keine Überraschung zu erwarten", meinte Coach Peter Stöger. Einige erkrankte Profis haben im Kader der "Veilchen" aber Spuren hinterlassen. Erst nach und nach steigen diese nun wieder ins Training ein. Zuletzt konnte Peter Stöger Erik Palmer-Brown, Markus Suttner und Alexander Grünwald zurück begrüßen. Die Stimmung sei nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen ansonsten "relativ gut".

Die Admira hatte am Montag überraschend die Trennung von Trainer Damir Buric bekanntgegeben. Nachfolger des Kroaten ist mit Klaus Schmidt ein Mann, der die Gegebenheiten in der Südstadt kennt. Der Steirer war bereits von September 2019 bis Februar 2020 als Chefcoach der Maria Enzersdorfer tätig.

Der TSV Hartberg und der SCR Altach haben nach dem 2:2 am Samstag im nächsten direkten Duell Lust auf mehr. "Der Fokus liegt ganz klar auf drei Punkten, wir wollen dieses Spiel gewinnen", betonte Altach-Trainer Damir Canadi am Tag vor dem Gastspiel in der Steiermark. Canadi rechnet damit, dass der Gegner "das Spiel wieder genauso anlegen wird wie in der zweiten Halbzeit am Samstag. Da haben sie dann die Umstellung durchgeführt", so Canadi.

Und auch Hartberg-Coach Markus Schopp hofft auf einen Sieg, um in der Quali-Gruppe weiter vorne mitzumischen. "Punkto Leidenschaft und Einsatz kann ich meinen Spielern keinen Vorwurf machen, aber es schauen zu wenige Punkte raus", sprach Schopp am Montag einmal mehr die schlechte Chancenauswertung seiner Offensivleute an. "Wir müssen vor dem Tor viel kälter und effizienter sein", forderte der 47-Jährige.

Massiv unter Druck steht Schlusslicht St. Pölten vor dem Duell gegen Ried. Von Verzweiflung wollte Interimscoach Georg Zellhofer, der nach vier Partien und einem Punkt beschloss, wieder nur Sportdirektor zu sein, nicht reden, eher von einer "Möglichkeit"; von der Chance, dass jemand an "ein oder zwei Rädchen oder Hebeln" dreht. "Vielleicht gibt es einen neuen Impuls", hoffte Zellhofer, der gerade in den ersten Partien gegen Altach und die Austria viel Gutes, aber nichts Zählbares sah.

Für die SV Ried ist der Klassenerhalt hingegen schon zum Greifen nah. "Das Spiel gegen St. Pölten war von taktischen Schachzügen von beiden Seiten geprägt. Das hat dem Spiel für die Zuschauer nicht gut getan, war aber notwendig", betonte Ried-Coach Andreas Heraf mit Blick auf den 2:1-Sieg gegen die Niederösterreicher am vergangen Samstag. "Aber wir sind noch nicht über der Ziellinie, daran hat sich nichts geändert", mahnte Heraf. Mit einem weiteren Dreier gegen die "Wölfe" wäre die Sache vier Runden vor dem Ende freilich so gut wie gegessen.

(APA)

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