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Australien: Flucht vor Tropensturm "Larry"

Tausende Bewohner der australischen Ostküste sind am Sonntag vor der Ankunft des schlimmsten Wirbelsturms seit Jahrzehnten geflohen. Der Zyklon hat den Namen "Larry" erhalten.

Er werde voraussichtlich am Montag früh als Sturm der Kategorie vier oder fünf auf die Küste des Bundesstaates Queensland treffen, warnten die Behörden am Sonntag.

Der Ministerpräsident des Bundesstaates, Peter Beattie, rief die Bevölkerung zur Flucht auf und ordnete Zwangsevakuierungen an. Die 80 Kilometer lange Sturmfront sollte nach Einschätzung der Meteorologen Montag früh (Ortszeit) mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 280 Stundenkilometern zwischen Innisfail und Mission Beach auf Land treffen. Die Behörden warnten vor bis zu zwei Meter hohen Flutwellen. Mehrere Touristenorte wurden geräumt, Notlager errichtet. Vor den Tankstellen bildeten sich lange Schlangen, in den Supermärkten deckten sich die Menschen mit Vorräten ein.

Die Behörden stellen sich auf große Zerstörungen ein. Ein Sturm der Kategorie vier war zuletzt an Weihnachten 1974 über die australische Stadt Darwin an der Nordküste hinweggefegt. Dabei kamen 49 Menschen ums Leben; 16 weitere starben auf See. Etwa 70 Prozent der Häuser in Darwin wurden damals zerstört oder schwer beschädigt.

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