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Außenhandel im April mit sehr starken Zuwächsen

Der heimische Außenhandel hat im April so richtig Fahrt aufgenommen. Im Vergleich zum schwachen Vorjahresmonat kletterten die Einfuhren von Waren um 44,9 Prozent und die Ausfuhren von Gütern um 37,7 Prozent, deutlich stärker als es im März mit +25,2 bzw. +17,6 Prozent im 12-Monats-Abstand der Fall gewesen war. Allerdings war der April 2020 der erste Berichtsmonat mit einem durchgehenden Corona-Lockdown in Österreich gewesen.

Der Wert der Warenimporte lag im April bei 14,56 Mrd. Euro, jener der Güterexporte bei 13,67 Mrd. Euro, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Die Handelsbilanz wies ein Passivum von 0,89 Mrd. Euro auf. Arbeitstägig bereinigt wuchsen die Importe um 46,8 Prozent und die Exporte um 38,1 Prozent. Die größten Exportzuwächse gab es mit Deutschland, Italien, den USA und der Schweiz.

Im April lag Österreichs Exportwirtschaft bei den Einfuhren bereits wieder 7,4 Prozent über dem Vorkrisenniveau von April 2019 und bei den Ausfuhren um 5,0 Prozent darüber, wie Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas erklärte.

Die Exporte in EU-Mitgliedstaaten waren mit einem Plus von 48,0 Prozent deutlich höher als jene in Drittstaaten mit +39,1 Prozent. Aus den EU-Staaten wurden Waren für 9,65 Mrd. Euro importiert und Güter für 9,15 Mrd. Euro dorthin exportiert.

Im Zeitraum Jänner bis April betrug der Gesamtwert der Wareneinfuhren nominell 55,15 Mrd. Euro, jener der Güterausfuhren 52,71 Mrd. Euro. Bei den Einfuhren entsprach dies einem Zuwachs von 14,8 Prozent, bei den Ausfuhren einem Plus von 11,0 Prozent. Das Handelsbilanz-Defizit wuchs auf 2,44 Mrd. Euro, nach 0,54 Mrd. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Arbeitstätig bereinigt erhöhten sich in den vier Monaten sowohl die Importe (+15,9 Prozent) als auch die Exporte (+12,0 Prozent).

(APA)

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