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Ausschreitungen bei Protest gegen Maßnahmen in Slowenien

In der slowenischen Hauptstadt Ljubljana ist es am Mittwochabend bei einem Protest gegen die Verschärfung der Corona-Regeln zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein, die zuvor das Parlamentsgebäude mit pyrotechnischen Fackeln beworfen hatten, berichtete das Nachrichtenportal N1. Mehrere Personen wurden festgenommen.

Die Demonstranten zogen sich in kleineren Gruppen weg vom Parlament in die umliegende Straßen zurück. Die Randale setzten sich am späten Abend in der Innenstadt fort. Die Polizei wurde mit pyrotechnischen Mitteln, Steinen und Flaschen beworfen, es wurden Mistkübell angezündet. Wie N1 berichtete, wurden mehrere Demonstranten nach Angaben der Polizei festgenommen.

Davor gab es am frühen Abend auf dem Republikplatz vor dem Parlament einen ruhigen Protest gegen die Ausweitung der 3G-Regel auf fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Nach Einschätzung der Medien haben sich mehrere tausend Menschen versammelt. Sie forderten die Abschaffung der neuen Regelung, die seit heutigen Mittwoch gilt, sowie Neuwahlen. Zu der Demo haben Facebook-Gruppen von Corona-Leugner, Impfgegner und Maskenverweigerer aufgerufen.

(APA)

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