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Ausreißer gefunden

Ein 3 jähriger Bub konnte nach stundenlanger Suche gesund gefunden werden.

Wie “Kevin allein zu Haus” dürfte sich am Mittwoch morgen der
dreieinhalbjährige Benny in Dornbirn-Schwefel gefühlt haben: seine Eltern
waren nicht zu Hause, sein Onkel – welcher auf ihn aufpassen sollte –
unaufmerksam: da schnappte der Knirps seinen Hund und machte sich “in die
große weite Welt” auf.

Benny wohnt erst seit dem 15. Februar in Dornbirn. Gemeinsam mit einem
einjährigen Geschwisterchen zogen seine Eltern aus dem ehemaligen
Jugoslawien in die Dornbirner Weizeneggerstraße. “Benny’s Mutter ist
hochschwanger und musste gestern morgen von ihrem Mann ins Krankenhaus
gebracht werden”, heißt es seitens der Gendarmerie. Da Benny’s Onkel in der
selben Wohnung lebt, sollte er auf die Kinder aufpassen.

Während der Mann sich um das einjährige Kind kümmerte, nütze der
dreijährige Benny die Gunst der Stunde, schnappte seinen kleinen Hund und
machte sich aus dem Staub. Rund zwei Stunden irrte der kleine Junge umher,
geriet auf die vielbefahrene Bundesstraße Richtung Autobahnauffahrt
Dornbirn. “Hier wurde er von einem 47-Bregenzer in der Wiese sitzend
entdeckt”, klärt die Gendarmerie auf. Da der kleine junge nicht mit der
verständigten Gendarmerie mit gehen wollte, nahm sich der Bregenzer des
Kindes an. “Wir waren zu Hause am Spielen, als der Kleine plötzlich den
Namen ’Benny’ sagte”, gab der Mann zu Protokoll.

Über den Computer des Meldeamts konnte so Stunden nach dem Ausriß die
Identität des Buben ermittelt werden, da es nur einen Eintrag unter dem
Namen “Benny” gab. Die Odyssee seines Sohnes nicht ahnend kam der
49-jährige Vater gegen 13.30 Uhr aus dem Spital heim und musste
feststellen, dass weit und breit kein Benny anzufinden war. Über die
Gendarmerie erfuhr er dann, dass der kleine Ausreißer in Bregenz
untergebracht sei. Sofort machte sich der Vater auf, seinen Kleinen zu
holen. Überglücklich, dass dem Dreijährigen nichts passiert war, konnte der
Benny mit Tränen in den Augen wieder in den Arm schließen.

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