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Ausbildung mit Jobgarantie - Die Lage der Pflege im Land

Mario Wölbitsch, Leiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil, zu Gast bei "Vorarlberg LIVE".
Mario Wölbitsch, Leiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil, zu Gast bei "Vorarlberg LIVE". ©Screenshot VOL.AT
Am Tag der Pflege sprach Mario Wölbitsch, Leiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil, bei "Vorarlberg LIVE" über die aktuelle Lage der Pflegeberufe im Land.

Über kaum eine Berufsgruppe ist in den letzten Monaten so viel gesprochen worden wie über die Pflegeberufe. Was blieb von den zahlreichen Versprechungen, die seitens der Politik in den letzten Monaten gemacht wurden, außer etwas Applaus eigentlich übrig? Wie sieht die Situation im Land aus? Mario Wölbitsch schildert im Gespräch mit Pascal Pletsch die aktuelle Lage.

Die Politik sei in den letzten Monaten sehr bemüht gewesen, meint Wölbitsch einleitend. Es habe finanzielle und personelle Unterstützungen gegeben, viele Dinge seien noch in der Umsetzung.

Mehr gehe zwar immer, meint Wölbitsch auf die Frage wie die Gehaltssituation in den Pflegeberufen aussieht, man sei aber auf einem guten Niveau. Österreichweit sei man mit den Gehältern in Vorarlberg im absoluten Spitzenfeld.

Pflegeausbildung stark nachgefragt

Einen Pflegemangel gebe es zwar in manchen Bereichen, in vielen aber auch nicht. Die Situation in Vorarlberg insgesamt bezeichnet Wölbitsch als gut. Die Ausbildungsplätze im Land seien aktuell voll ausgebucht, einer Pensionierungswelle in den Jahren 2022 bis 2028 soll so rechtzeitig entgegengesteuert werden. Auf 100 Ausbildungsplätze gebe es derzeit sogar 300 Bewerbungen.

Ausbildung mit Jobgarantie

Im Gespräch mit VOL.AT-Chefreporter Pascal Pletsch hebt Wölbitsch die Qualität der Pflegeausbildung in Vorarlberg, die weitreichenden Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die hohe Jobsicherheit direkt im Land hervor.

Stolz auf die Pflegeschüler

Gerade die erste Welle der Corona-Pandemie im März 2020 sei aus Sicht der Pflege "deftig" gewesen, so Wölbitsch. Mann habe in der ersten Welle sogar einen Pool an Auszubildenden geschaffen, die man in jene Bereiche schicken konnte, wo durch das Coronavirus absolut Not am Mann war, schildert Wölbitsch rückblickend das Ausmaß der Krise.

In dieser Krise habe man aber gesehen, wie viel Leistung auch Auszubildende in Notsituationen bereits bringen können. Man sei sehr zufrieden mit den Schülerinnen und Schülern, und entsprechend stolz auf den Pflegenachwuchs, betont der Leiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil.

"Wenn ich mit Menschen arbeiten will, dann muss ich Menschen mögen", umreißt Wölbitsch die Grundvoraussetzung für jeden, der in der Pflege tätig sein möchte, und erklärt zum Abschluss des Interviews wo Interessierte Inforationen zu einer Pflegeausbildung finden können.

Die Sendung "Vorarlberg Live" ist eine Kooperation von VOL.AT, VN.at, Ländle TV und VOL.AT TV und wird von Montag bis Freitag, ab 17 Uhr, ausgestrahlt. Mehr dazu gibt's hier.

(VOL.AT)

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