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Ausbau des Lecher Skigebiets

Lech - Das Behördenverfahren über Neu-Variante "Kitzibachtobel" steht an. Das passt genau zum Start in die neue Skisaison am Arlberg.

Bevor in Lech am kommenden Wochenende das große Skiopening “Jump – Sprung in den Winter” steigt, erfolgt wenige Tage zuvor eine von der Bezirkshauptmannschaft Bludenz anberaumte „Ortsaugenscheinsverhandlung“ in Lech zur geplanten Erweiterung des Skigebiets.

Es geht um das Projekt der Kitzibachtobel-Querung samt Skipiste vom Weibermahd zur Geißbühelalpe, das schon einmal für heftigen Protest durch Naturschützer gesorgt hat. Das ursprüngliche Vorhaben, das damals eine Dimension von 6,3 Hektar hatte, ist allerdings längst Schnee von gestern. Der Flächenverbrauch wurde als zu groß erachtet.

„Das neue Projekt stellt nun gleichsam eine Minimal-Version dar“, bekräftigte der Lecher Seilbahnchef Michael Manhart auf „VN“-Nachfrage. Es geht nun um 2,6 Hektar Geländeverbrauch. Entgegen früheren Absichten sind bei der Überquerung des Kitzibachtobels auch kein Damm oder Krainerwände mehr geplant. „Es ist ein multifunktionaler Ski- und Fahrweg mit kastenförmigen Stauwänden aus Beton vorgesehen“, erläutert Manhart und stellt fest: „Wir wollen einen lawinensicheren Übergang zum Weibermahd aus dem Mohnenfluhgebiet.“

Zudem könne eine Höhenloipe und ein Winterwanderweg angelegt werden. Überdies gehe es auch um eine Zufahrt für die Lecher Landwirte zur Bewirtschaftung der Geißbühelmähder. „Gar nichts zu tun hat der geplante Kitzibachübergang jedenfalls mit der Verbindung nach Warth“, betont der Lecher Seilbahnchef.

Naturschutzanwältin Katharina Lins steht dem neuen Lecher Projekt auch in der Minimal-Version skeptisch gegenüber. „Wir werden uns das im Detail noch sehr anschauen müssen“. Grundsätzlich bedeute jede Veränderung in dem Gebiet einen beträchtlichen Eingriff in die Landschaft.

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