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Ausbau des Kombiverkehrs

Von November 2002 bis November 2003 fuhren rund 1,35 Millionen Lkw von, nach und durch Vorarlberg. Das ergab eine umfassende Erhebung zum Straßengüterverkehr.

Verkehrslandesrat Manfred Rein und Studienautor Helmut Köll präsentierten heute, Freitag, im Landhaus die Ergebnisse.

Um auf die Entwicklungen auf der Straße – insbesondere nach dem Auslaufen der Ökopunkte-Regelung und der Einführung des Lkw-Road-pricings – gezielt und Erfolg versprechend reagieren zu können, sei es nötig, das Verkehrssystem und seine Wirkungszusammenhänge genau zu kennen, betonte Rein.

Im künftigen Verkehrskonzept will das Land Vorarlberg insbesondere dem Kombiverkehr großes Augenmerk widmen. Landesrat Rein: “Hier sind wir bereits auf gutem Wege. Die Nachtsprungverbindung ‘Wolfurter’ zwischen Wolfurt, Bludenz und Wien ist Österreichs erfolgreichste Kombiverbindung.” Diese Entwicklung dürfe durch ÖBB-Tariferhöhungen nicht gefährdet werden. Grundsätzlich begrüßt wird die in Aussicht gestellte Neuordnung der finanziellen Förderung des Kombiverkehrs durch den Bund. Rein erwartet sich eine Lösung, die nicht mehr einseitig auf den Transit ausgerichtet ist und eine transparente Förderung nach Sendungen ermöglicht.

Zwei Drittel aller Lkw-Fahrten in und durch Vorarlberg sind als Quell- und Zielverkehr zu qualifizieren, 16 Prozent sind internationaler Transitverkehr und knapp 17 Prozent innerösterreichischer Binnenverkehr. Ca. 550.000 Lkw fuhren im Untersuchungszeitraum über die Grenzen zur Schweiz, knapp 812.000 Lkw über den Autobahngrenzübergang Hörbranz und ca. 304.000 durch den Arlbergtunnel. Insgesamt wurden gut zwölf Millionen Tonnen Güter auf der Straße von, nach und durch Vorarlberg befördert.

Für die Untersuchung wurden am A 14-Grenzübergang Hörbranz, an der Arlberg-Mautstelle St. Jakob und an den sechs wichtigsten Grenzstellen zur Schweiz insgesamt 4.000 Befragungen mit Lkw-Fahrerinnen und Fahrern durchgeführt.

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