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Ausbau der Hochwassersicherheit

Die Hochwassersicherheit beim Rheintalbinnenkanal wird weiter erhöht. Mit einem winterlichen Spatenstich erfolgte am Dienstag in Hohenems der Start zur zweiten Bauetappe.

Zwischen der Brücke L 203 (Hohenems-Lustenau) und der Giessenbacheinmündung werden zahlreiche flussbautechnische und gewässerökologische Maßnahmen durchgeführt. Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Dieter Egger betonten dabei die großen Investitionen des Landes beim weiteren Ausbau der Hochwassersicherheit.

In einer ersten, bereits fertig gestellten Bauetappe wurden von der Mündung der Dornbirnerache bis zur Brücke L 203 Hohenems-Lustenau der Gerinnequerschnitt auf rund 200 Kubikmeter pro Sekunde ausgebaut. In der zweiten Bautetappe, zwischen der Brücke L 203 und der Giessenbacheinmündung, werden in den nächsten Jahren flussbautechnische Maßnahmen wie die Sohlsicherung mit Holzpfählen und Betonplatten sowie eine Stabilisierung der Böschung mit Filterbetonschlitzen durchgeführt, berichtete Landesstatthalter Egger. Auch gewässerökologische Maßnahmen (Schottersohle mit Sohlstrukturierung und Bepflanzungen) kommen zum Zug.

Die Kosten der zweiten Bauetappe belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro, die vom Bund zu 78 Prozent, vom Land zu 17 Prozent und der Stadt Hohenems zu vier Prozent getragen werden. Ein Prozent der Baukosten teilen sich die Stadt Dornbirn und die Marktgemeinde Lustenau.  

Mit dem weiteren Ausbau des Rheintalbinnenkanals wird der Schutz der Rheintalgemeinden konsequent fortgesetzt, führte Wolfgang Stalzer, für Wasserwirtschaft zuständiger Sektionschef im Umweltministerium aus: “Neben diesem gemeinsamen Schutz gilt es gleichzeitig den Gewässern den notwendigen Raum zu geben, der auch als Lebensraum zu respektieren und als Hochwasserabflussraum freizuhalten ist”.                                          

Hochwasserschutz

Neben Bund und Gemeinden investiert das Land kräftig in den weiteren Ausbau der Hochwassersicherheit, betonte Landeshauptmann Sausgruber, der auf die große Bedeutung des Katastrophenfonds beim Hochwasserschutz in Vorarlberg hinwies: So wurden seit 1999 von der Wildbach- und Lawinenverbauung ca 80 Millionen Euro, im Kompetenzbereich des Landeswasserbauamtes seit 1999 39,2 Millionen Euro, und von der Agrarbezirksbehörde (seit 1999) direkte Unterstützungen in der Höhe von 14 Millionen Euro – “insgesamt also mehr als 132 Millionen Euro” – investiert. 

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