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Aus WM für Euro 2008 lernen

Im Mittelpunkt des diesjährigen Bodensee-Sicherheitsgesprächs in Schaffhausen (Schweiz) standen die Vorbereitungen für die Fußball-Europameisterschaft 2008.

Sicherheitsverantwortliche aus Vorarlberg, den Schweizer Kantonen rund um den Bodensee sowie Bayern und Baden-Württemberg besprachen am Freitag die Erfahrungen der deutschen Polizei bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

In Österreich laufen die Vorbereitungen für das Großereignis Europameisterschaft auf Hochtouren, wie Vorarlbergs Sicherheitsdirektor Elmar Marent ausführte. Man entwickle gemeinsam mit der Schweiz ein Organisations- und Planungskonzept und habe gegenseitig Experten in die Planungsstäbe entsandt. Um von den Erkenntnissen der deutschen Sicherheitsorgane profitieren zu können, arbeite man eng mit den deutschen Behörden zusammen, erklärte Marent. Auf den Erfahrungen Deutschlands aufbauend gelte es, mit der Schweiz gemeinsame Standards für alle Bereiche zu definieren.

Für die St. Galler Regierungspräsidentin Karin Keller-Sutter hat Deutschland die Latte hoch gelegt. In der Schweiz sei man sich bewusst, dass es nicht einfach sei, die Sicherheit eines Großereignisses garantieren zu können, so die Schweizer Vertreterin. Im Vorfeld der Euro 08 seien noch viele Fragen offen, etwa auch wie die weltpolitische Situation 2008 aussehe. Zudem werde die EM in zwei Staaten mit unterschiedlichen Sicherheitsstrukturen und -organisationen ausgetragen, weshalb eine frühzeitige Zusammenarbeit der austragenden Länder geboten sei.

Die Vertreter der deutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern zogen eine durchwegs positive Sicherheitsbilanz der Fußball-WM und betonten die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit. Ein neues Phänomen, mit dem sich die WM-Sicherheitskräfte auseinander setzen mussten, waren die „Public-Viewing-Zonen“, für die man einheitliche Sicherheitsstandards definiert habe.

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