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Aus Solidarität zu Rassismusopfer: Spieler malen sich Gesichter schwarz an

Die Spieler eines italienischen Fußballvereins haben sich aus Solidarität zu einem ihrer Teamkollegen schwarz angemalt.
Die Spieler eines italienischen Fußballvereins haben sich aus Solidarität zu einem ihrer Teamkollegen schwarz angemalt. ©Screenshot
Aus Solidarität zu einem dunkelhäutigen Teamkollegen haben alle Spieler des italienischen Fußball-Amateurklubs Rioveggio am Sonntag ein Punktspiel mit schwarz bemalten Gesichtern bestritten.

Die Mannschaft aus der unterklassigen Terza Categoria reagierte mit der Aktion im Spiel gegen Casalecchio (1:0) auf einen Vorfall, der sich in der Vorwoche bei der Partie gegen Lizzano ereignet hatte. Der 20-jährige Rioveggio-Spieler Teibou Koura hatte einen Gegenspieler weggestoßen, nachdem der ihn rassistisch beleidigt hatte. Der Schiedsrichter zeigte dem Togoer daraufhin die Rote Karte.
“Wir wollten ein klares Signal gegen Rassismus setzen, ein Krebsgeschwür in Italien”, sagte Rioveggios Klubpräsidentin Vanessa Venturi zu der Aktion.

“Schiedsrichter hat nicht auf mich gehört”

Im Stadion der Kleinstadt unweit von Bologna wurde zudem ein Spruchband mit antirassistischen Slogans ausgerollt. Koura dankte seinen Kollegen für den Beistand und sagte mit Blick auf seinen Platzverweis in der Vorwoche: “Ich habe versucht, dem Schiedsrichter die Situation zu erklären, doch er hat nicht auf mich gehört. Der Gegner, der mich beleidigt hatte, hat sich später entschuldigt.” (SID)

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