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Aus Kaffeebohnen wird Stachelkleid

Jason Durell und sein Kaffeebohnen-Igel machen es sich im Gras gemütlich.
Jason Durell und sein Kaffeebohnen-Igel machen es sich im Gras gemütlich. ©Emir T. Uysal
Passend zum Herbstbeginn: Lustiger Igel einfach gebastelt.
Basteltipp: Igel

Feldkirch. (etu) Allmählich sinken die Temperaturen und die bunten Bäume färben die Landschaft. Viele verbinden mit dem Herbst einen bestimmten Artgenossen – den Igel. Trotz seines robusten Stachelkleids reicht allein der Anblick eines Igels oft aus, um ein übertriebenes Helfersyndrom auszulösen. Tatsächlich benötigen die Tiere aber nur in Ausnahmefällen Hilfe. Und selbst dann ist es nicht immer nötig, sie aus ihrer gewohnten Umgebung zu holen. Ein ausgewachsener Igel wiegt im Herbst bis zu 1,5 Kilogramm. Um gut durch den Winter zu kommen, sollte ein Jungtier Anfang Dezember nicht weniger als 400 Gramm wiegen. Aber sogar in solchen Fällen raten Igelexperten, die Tiere in der Natur zu belassen und sie lediglich mit Nahrung zu versorgen. Die Ausnahme bilden kranke oder verletzte Tiere. Vor über 15 Jahren wurde dafür eine Igelstation beim Tierschutzverein Bludenz eingerichtet, in der verwaiste Igelbabys aufgezogen und verletzte oder kranke Igel behandelt und gepflegt werden. Die Igel werden, sobald sie gesund sind, wieder in die Natur zurückgebracht. „Diese Igelstation wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen und es werden jedes Jahr weit über 200 Igel in unsere Igelstation gebracht“, sagen die Verantwortlichen in Bludenz.
Kinderreporter Jason Durell zeigt dir heute, wie du einen Igel aus Kaffeebohnen zu Hause ganz einfach selbst basteln kannst.

Das brauchst du:
Styroporkugel
Styroporkegel
Jute-Schnur
Kaffeebohnen
Klebepistole
Messer/Schere
Deko-Apfel
Wackelaugen

Und so geht’s:

  • Nimm zunächst den Styroporkegel und kürze ihn – je nachdem, wie lang du die Igelschnauze haben möchtest. Als Nächstes kratzt du mit dem Fingernagel oder mit einem kleinen Löffel vorsichtig eine kleine Höhle in die Unterseite, damit der Kegel perfekt auf die Styroporkugel passt.
  • Jetzt kannst du Styroporkegel und Styroporkugel miteinander verbinden. Am besten lässt du hierfür die Klebepistole heiß werden. Achte darauf, dass du dich nicht verbrennst. Anfänger benutzen am besten Handschuhe.
  • Wenn die beiden Teile fest halten, kommt die Schnur dran: Fang bei der Schnauzenspitze an und fädele sie langsam rundherum. Damit die „Haut“ des Igels besser hält, lässt du dir helfen und drückst immer wieder einen Teil des Heißklebers auf das Styropor. Der Schluss muss nicht mehr so sauber werden wie die Schnauze – er wird später verdeckt.
  • Jetzt kommen die Kaffeebohnen zum Einsatz. Fange beim Übergang von Kegel auf Kugel an und umrande den Igelrumpf. Am schönsten wirkt das Stachelkleid, wenn du jede Bohne einzeln an der Spitze auf die Juteschnur mit dem Heißkleber befestigst. Wenn du ungeduldig wirst, kannst du auch einige „Kaffee-Stacheln“ auf den Igelkörper rieseln lassen. Achte dabei darauf, dass keine weißen Stellen mehr zu sehen sind. Anschließend kannst du eine größere Bohne als Nase auf die Spitze des Kegels kleben.
  • Ein letztes Mal kommt der Kleber zum Einsatz: Befestige die Wackelaugen im Gesicht des Igels. Abschließend steckst du den Deko-Apfel auf den Körper. Dein Igel sieht nicht nur süß aus – er neutralisiert sogar Gerüche in der Luft.
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    VN und VOL.AT wünscht unserem Kinderreporter alles Liebe und Gute zum sechsten Geburtstag!

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