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Aus für Bäume: Ich bin fällig!

35 bis 40 Bäume rundum den Symphonikerplatz sollen fallen. Die Junge Generation Vorarlberg wehrt sich dagegen. "Die Bregenzer sollen kommen, sich vorstellen, wie es ohne Bäume aussieht".

Verkehrte Welt in Bregenz: Bürgermeister Markus Linhart (ÖVP) propagierte bei einer Pressekonferenz anlässlich der Demo „Wir machen dicht“, wie wichtig der Öffentliche Personennahverkehr sei, während Vizebürgermeister Gernot Kiermayr (Grüne) in der letzten Stadtvertretungssitzung mit dem Satz „Eine Stadt ist kein Wald“ und „Nicht jeder Baum in der Stadt ist schützenswert“ aufhorchen ließ.

Und was machen die Sozialdemokraten? Die haben neuerdings ihre große Liebe zur Natur entdeckt. – Allen voran Christian Vögel, SPÖ-Stadtvertreter und Vorsitzender der Jungen Generation Vorarlberg.

„Bis ein Baumersatz so groß gewachsen ist, dauert es 20 bis 30 Jahre. Die Verweilqualität hier wird sehr leiden. Wenn am 23. August die Bagger anrollen, wird es ein böses Erwachen geben“, meint Vögel.

Mit der Jungen Generation hat er in der Nacht von Freitag auf Montag alle zu fällenden Bäume rund ums Festspielhaus gekennzeichnet. „Die Bregenzer sollen kommen, sich vorstellen, wie es ohne Bäume aussieht und dann handeln“, erhofft sich Vögel von dieser Aktion.

Er fordert, dass die Erhaltung des Baumbestandes vom Planer berücksichtigt werden soll. „Zumindest die Bäume beim Casino sowie die links und rechts davon, sollten stehenbleiben“, gibt er sich kompromissbereit.

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