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Aus Angst eigenes Auto als gestohlen gemeldet

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Feldkirch - Um einer eventuell drohenden Verkehrsstrafe zu entkommen, erfand der Lenker eine Lügengeschichte.

Diese brachte jetzt eine Vorstrafe und 750 Euro Strafe ein. Der 19-Jährige ist Berufskraftfahrer. Als er zu später Stunde durch eine Polizei­kontrolle fuhr, bekam er Panik. Er wurde zwar nicht angehalten, doch er hatte ein mulmiges Gefühl. Womöglich war er zu schnell gefahren und würde nun seinen Führerschein und damit seinen Job verlieren. Am nächsten Tag ging zur Polizei und erstattete Anzeige. Sein Auto sei ihm gestohlen worden. Im Fall einer Radarstrafe könne er die rasante Fahrt auf den Dieb schieben, so die Überlegung des Fahrers. Doch die Lügengeschichte flog bald auf. Der Bursch stellte dann doch klar, dass nicht ein Dieb, sondern er selbst hinter dem Lenkrad saß, dass sein Wagen niemals gestohlen worden war und er alles nur aus Angst erfunden hatte. Eine falsche Beweisaussage und Vortäuschen einer mit Strafe bedrohten Handlung blieben hängen. 1500 Euro Strafe wurden ausgesprochen, die Hälfte muss er bezahlen, der Rest wurde auf Bewährung ausgesprochen.

Umsonst

Vor Gericht zeigte sich der junge Mann geständig. Dass alles zusammen eine Schnapsidee war, weiß er heute selbst. Zu allem Überdruss wurde klar, dass die Polizei damals gar nichts von ihm wollte. Er hätte weder eine Anzeige noch eine Verkehrsstrafe bekommen. Er war auch nicht geblitzt worden und hatte nichts zu befürchten. Die ganze Vertuschungsaktion war umsonst. Das Strafurteil ist noch nicht rechtskräftig.

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