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Aus Angst abgetrieben oder einfach nur gelogen

Im Februar geht der Prozess weiter
Im Februar geht der Prozess weiter ©VOL.AT
Feldkirch - 22-Jährige zeigte ihren Ex-Freund an, er habe sie gezwungen ihr Kind abzutreiben. Jetzt will sie Vorwürfe zurück ziehen.

Am Landesgericht Feldkirch muss sich ein 27-jähriger zur Zeit Arbeitsloser wegen des Verbrechens der schweren Nötigung vor Gericht verantworten. Der Mann ist angeklagt, er habe seine Freundin, damals im April schwanger, zu einer Abtreibung gezwungen. „Ich werde alles tun, dass das Kind nicht auf die Welt kommt, ich werde Dir in den Bauch schlagen. Ich habe weder vor dem Knast noch vor dem Tod Angst“, soll der Mann gesagt haben. „Stimmt alles nicht, wir haben damals gestritten, sie war in einer Ausnahmesituation“, sagt der sportlich gekleidete, gut aussehende Mann. Jetzt sind die beiden wieder versöhnt und ein Paar.

Verbrechen oder Lügengeschichte

Detailliert schilderte die junge Frau vor der Polizei den ganzen Sachverhalt. Wie sie von der Schwangerschaft überrascht waren, sie sich innerlich gegen den Abbruch sträubte und von ihm bedroht wurde. Auf Grund ihrer Angst habe sie dann den Eingriff doch durchführen lassen, so ihre damalige Aussage. Nun will sie plötzlich ihre Angaben zurück ziehen, bewirken, dass alles im Sand verläuft, weder sie noch er Konsequenzen zu tragen hat. Doch das ist nicht möglich. Im Februar geht der Prozess weiter.

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